Esther Phillips
What a Diff'rence a Day Makes (Radio Edit)
Kurzübersicht zum Song
"What a Diff'rence a Day Makes" ist ein Lied, das 1934 von María Grever komponiert wurde. Der englische Text stammt von Stanley Adams. Esther Phillips veröffentlichte 1975 eine Aufnahme des Liedes auf dem Album "What a Diff'rence a Day Makes". Diese Aufnahme erschien auf dem Label Kudu Records. Produzent der Aufnahme war Creed Taylor. Das Arrangement verband Soul, Jazz und Disco-Elemente. Die Single wurde zu einem der bekanntesten Titel von Esther Phillips. Die Albumaufnahme machte das Lied in den 1970er Jahren erneut einem breiten Publikum bekannt. Der Zusatz "Radio Edit" bezeichnet eine für den Rundfunk gekürzte oder angepasste Fassung.
Informationen zum Song
- Genre: Jazz
- Dauer: 03:10
- Tempo: 136 BPM
- Label: Epic/Legacy
- ISRC: USSM10113421
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
What a Diff'rence a Day Makes (Radio Edit)
Entstehungsgeschichte
„What a Diff’rence a Day Makes“ ist ein Klassiker des Great American Songbook, geschrieben von María Grever (Musik) und Stanley Adams (englischer Text) und 1934 unter dem spanischen Originaltitel „Cuando vuelva a tu lado“ uraufgeführt. Esther Phillips nahm das Stück 1975 für ihr Album What a Diff’rence a Day Makes auf, das auf Creed Taylors Jazz-Label Kudu Records erschien. Die Aufnahme entstand als Teil ihres Wechsels von Atlantic zu CTI/Kudu und markierte eine stilistische Neuausrichtung. Produziert wurde der Song von Creed Taylor; die Aufnahmeleitung übernahm Rudy Van Gelder in dessen legendären Englewood-Cliffs-Studios.
Musikalische Merkmale
Esther Phillips’ Version kombiniert Soul, Jazz und die damalige frühe Disco-Ästhetik. Charakteristisch ist eine treibende Basslinie über einem Midtempo-Beat, umspielt von üppigen Streicherarrangements und pointierten Bläsersätzen. Phillips’ Gesang wechselt zwischen rauchigem Timbre und kraftvollen Crescendi. Die Albumversion hat eine Länge von 4:26 Minuten; für die Singleauskopplung wurde ein auf etwa 3:09 Minuten gekürzter Radio Edit erstellt, der die prägnantesten Passagen verdichtet und den tanzbaren Groove betont.
Kulturelle und historische Bedeutung
Der Titel verhalf Esther Phillips zu einem späten Comeback, nachdem sie in den 1960er-Jahren mit Drogenabhängigkeit und gesundheitlichen Problemen gekämpft hatte. Die Single erreichte 1975 Platz 20 der Billboard Hot Soul Singles, Platz 10 der Disco-Action-Charts und notierte auf Platz 93 der Pop-Singlecharts (Hot 100). 1976 wurde Phillips für die Aufnahme in der Kategorie Best R&B Vocal Performance, Female für den Grammy nominiert. In der Disco-Bewegung avancierte der Radio Edit zum Club-Hit und trug dazu bei, Jazz-inspirierten Soul für ein breiteres Publikum zu öffnen.
Weiterführende Links
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