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Meat Loaf
I Do Anything For Love

Cover: I Do Anything For Love von Meat Loaf

Kurzübersicht zum Song

"I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That)" ist ein Song von Meat Loaf aus dem Jahr 1993 und die erste Single aus dem Album "Bat Out of Hell II: Back into Hell". Geschrieben wurde er von Jim Steinman, produziert von Jim Steinman und Steven Rinkoff. Der Titel knüpft direkt an die Zusammenarbeit von Meat Loaf und Steinman an, die bereits das Album "Bat Out of Hell" von 1977 geprägt hatte. Die Single erschien 1993 bei Virgin Records und wurde international ein großer Erfolg, darunter eine Nummer-eins-Platzierung in den USA, im Vereinigten Königreich und in weiteren Ländern. Der Song ist als Rockballade mit deutlichen Einflüssen von Opernrock und Wagner-artiger Dramatisierung angelegt. Im Musikvideo spielte Dana Patrick die weibliche Hauptrolle; die weiblichen Gesangsparts im Song stammen von Lorraine Crosby, die im ursprünglichen Single- und Video-Credit nicht prominent genannt wurde.

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MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
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I Do Anything For Love

Meat Loaf – Hintergrund zu „I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)”

I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“ erschien 1993 als Single von Meat Loaf und stammt vom Album Bat Out of Hell II: Back into Hell. Geschrieben wurde der Song von Jim Steinman, der auch als zentrale kreative Kraft hinter dem Album gilt. Das Stück war als großes, dramatisches Rock-Epos angelegt und knüpfte bewusst an den theatralischen Stil an, der bereits das Album Bat Out of Hell von 1977 geprägt hatte.

Entstehungsgeschichte und Produktion

Die Zusammenarbeit zwischen Meat Loaf und Jim Steinman war für den Song entscheidend. Steinman schrieb das Stück als mehrteilig aufgebaute Komposition mit starkem Spannungsbogen, langen instrumentalen Passagen und einem ausgeprägten Wechsel zwischen ruhigen und bombastischen Momenten. Produziert wurde die Aufnahme von Jim Steinman. In der Albumfassung ist der Song deutlich länger als in vielen Radiofassungen, was typisch für Steinmans opulenten Produktionsstil war.

Ein häufig diskutierter Punkt ist die Zeile „But I won’t do that“. Steinman erklärte in Interviews, dass sich „that“ jeweils auf Dinge bezieht, die im Liedtext unmittelbar zuvor genannt werden; die Formulierung sei also bewusst im Kontext des Textes angelegt und kein ungelöstes Rätsel.

Musikalische Merkmale

Musikalisch verbindet der Song Rock, Soft Rock und Elemente des Wagnerianischen, theatralischen Pop-Rock, für den Steinman bekannt ist. Charakteristisch sind:

  • eine lange, episodenhafte Struktur mit Balladen- und Rockpassagen
  • markante Klavier- und Gitarrenarrangements
  • stark geschichtete Produktion mit chorischen Effekten
  • ein dialogisch angelegter Schlussteil als Duett

Die weibliche Gesangsstimme im bekannten Schlussduett stammt auf der Single- und Albumversion von Lorraine Crosby, auch wenn sie im Musikvideo nicht selbst zu sehen ist.

Kulturelle und historische Bedeutung

Der Song wurde zu Meat Loafs größtem internationalen Hit und markierte sein kommerzielles Comeback in den 1990er Jahren. Er steht exemplarisch für die Rückkehr großformatiger, erzählerischer Rock-Balladen in den Mainstream dieser Zeit und ist bis heute einer der bekanntesten Titel aus Meat Loafs Repertoire.

Verifizierbare Fakten: Charts, Auszeichnungen, Medien

  • Der Song erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 in den USA.
  • Er erreichte ebenfalls Platz 1 der Singlecharts im Vereinigten Königreich.
  • Bei den Grammy Awards gewann Meat Loaf für den Song den Preis für Best Rock Vocal Performance, Solo.
  • Das aufwendig inszenierte Musikvideo wurde von Michael Bay gedreht.

Einordnung

„I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“ gilt als einer der prägenden Rock-Hits des Jahres 1993. Die Kombination aus Steinmans pathetischem Songwriting, Meat Loafs expressivem Gesang und der monumentalen Produktion machte den Titel zu einem Schlüsselstück des Albums Bat Out of Hell II und zu einem dauerhaften Bestandteil der Pop- und Rockkultur.


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