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Louis Prima
Just A Gigolo / I Ain't Got Nobody

Cover: Just A Gigolo / I Ain't Got Nobody von Louis Prima

Kurzübersicht zum Song

„Just a Gigolo / I Ain’t Got Nobody“ ist ein Medley von Louis Prima. Die Single erschien 1956 auf dem Label Capitol Records. Die Aufnahme verbindet die Lieder „Just a Gigolo“ und „I Ain’t Got Nobody“ zu einer durchgehenden Performance. Louis Prima sang die Hauptstimme. Sam Butera and the Witnesses begleiteten die Aufnahme als Band. Keely Smith wirkte an Primas Aufnahmen dieser Schaffensphase als regelmäßige Gesangspartnerin mit. Die Version gehört zu den bekanntesten Titeln im Repertoire von Louis Prima. Der Song wurde zu einem Markenzeichen seines Las-Vegas-Stils aus Swing, Rhythm and Blues und Show-Entertainment. Die Aufnahme erreichte 1956 die US-Charts. Das Medley wurde durch seinen energiegeladenen Vortrag und den markanten Wechsel zwischen den beiden Songteilen populär.

Informationen zum Song

  • Genre: Jazz
  • Dauer: 04:45
  • Tempo: 126 BPM
  • Label: TP4 Music
  • ISRC: USA560744858
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Just A Gigolo / I Ain't Got Nobody

Hintergrund

„Just a Gigolo / I Ain’t Got Nobody“ ist ein Medley von Louis Prima, das 1956 veröffentlicht wurde. Die Aufnahme verbindet den Song „Just a Gigolo“ mit „I Ain’t Got Nobody“ zu einer durchgehenden Nummer.

Vorlagen und Songgeschichte

„Just a Gigolo“ geht auf das österreichische Lied „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ aus dem Jahr 1928 zurück. Die Musik stammt von Leonello Casucci, der deutsche Text von Julius Brammer. Die englische Fassung „Just a Gigolo“ erhielt einen Text von Irving Caesar.

„I Ain’t Got Nobody“ wurde bereits 1915 veröffentlicht. Mit dem Stück sind unter anderem die Namen Spencer Williams, Roger Graham, Charles Warfield und Raymond Rose verbunden, da das Lied in seiner frühen Veröffentlichungsgeschichte in unterschiedlichen Fassungen und Zuschreibungen erschien.

Musikalische Merkmale

Primas Version ist im Stil von Jump Blues, Swing und Show-Entertainment gestaltet. Charakteristisch sind ein treibender Bläsersatz, ein deutlich akzentuierter Rhythmus und Primas theatralischer Gesangsvortrag. Die Aufnahme arbeitet mit starken Tempokontrasten zwischen dem eleganteren Einstieg von „Just a Gigolo“ und dem ausgelassenen Umschlag zu „I Ain’t Got Nobody“.

Die Fassung ist eng mit Primas Bühnenstil in Las Vegas verbunden. Zum Klangbild seiner erfolgreichen 1950er-Jahre-Aufnahmen gehörten regelmäßig die Mitwirkung des Saxophonisten Sam Butera und der Begleitgruppe The Witnesses sowie die markante Stimme von Keely Smith in Primas Umfeld dieser Schaffensphase.

Kulturelle Bedeutung

Die Medley-Version zählt zu den bekanntesten Aufnahmen von Louis Prima. Sie prägte sein Image als extrovertierter Entertainer, der Jazz, italienisch-amerikanisches Showbusiness und humorvolle Bühnendramatik miteinander verband.

Neue Popularität erhielt das Stück in den 1980er Jahren durch David Lee Roth, der mit seiner Coverversion von „Just a Gigolo/I Ain’t Got Nobody“ 1985 einen Hit landete. Dadurch wurde auch Primas Fassung erneut stärker wahrgenommen.

Verwendung in Medien

Louis Prima war in den 1950er Jahren eine prägende Figur des amerikanischen Unterhaltungsgeschäfts, und gerade diese Aufnahme wurde über Jahrzehnte hinweg häufig mit Retro-, Lounge- und Las-Vegas-Assoziationen verbunden. Das Medley gehört zu den Titeln, die regelmäßig in Zusammenstellungen zu Swing, Jump Blues und klassischem Entertainment des 20. Jahrhunderts auftauchen.


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