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Sarah Vaughan
Prelude To A Kiss

Cover: Prelude To A Kiss von Sarah Vaughan

Kurzübersicht zum Song

„Prelude to a Kiss“ ist ein Jazzstandard, der 1938 veröffentlicht wurde. Die Komposition stammt von Duke Ellington; Irving Gordon und Irving Mills schrieben den Liedtext. Sarah Vaughan nahm den Titel für ihr 1961 erschienenes Album „After Hours“ auf. Die Aufnahme erschien auf dem Label Roulette Records. „After Hours“ präsentiert Sarah Vaughan in einem reduzierten Quartett-Kontext. Auf der Einspielung von „Prelude to a Kiss“ singt Vaughan eine Ballade aus dem Great American Songbook. Das Stück gehört zu den dauerhaft rezipierten Werken aus dem Repertoire Duke Ellingtons und wurde von zahlreichen Jazz- und Popinterpreten aufgenommen.

Informationen zum Song

  • Genre: Jazz
  • Dauer: 02:44
  • Tempo: 100 BPM
  • Label: Pablo / Phoenix USA / Red Cab Records / Piros Comercial Digital / Verve Reissues
  • ISRC: USPR35400130
  • Veröffentlichungen: 5 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Prelude To A Kiss

Hintergrund

Prelude to a Kiss ist eine Jazzkomposition von Duke Ellington, die 1938 veröffentlicht wurde. Als Mitautoren des Liedes werden Irving Gordon und Irving Mills genannt. Das Stück entwickelte sich zu einem Jazzstandard und gehört zu den bekanntesten Balladen aus dem Repertoire Ellingtons.

Sarah Vaughan und der Song

Sarah Vaughan nahm Prelude to a Kiss im Lauf ihrer Karriere als Interpretin des Great American Songbook in ihr Repertoire auf. Der Song passte besonders zu Vaughans Profil als Jazzsängerin, weil seine weit gespannte Melodie und die dichte Harmonik viel Raum für nuancierte Phrasierung boten. Vaughan war für ihre kontrollierte Tongebung, ihren großen Stimmumfang und ihre harmonische Sicherheit bekannt, Eigenschaften, die bei Interpretationen dieser Ellington-Ballade besonders zur Geltung kamen.

Musikalische Merkmale

Prelude to a Kiss ist als langsame, lyrische Ballade bekannt. Die Komposition zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Harmonik und eine melodische Linie aus, die im Jazzgesang häufig als besonders ausdrucksstark gilt. In vokalen Fassungen steht meist die Stimme im Zentrum, begleitet von einem zurückhaltenden Jazz-Arrangement, das den elegischen Charakter des Stücks betont.

Kulturelle Bedeutung

Das Lied gehört seit Jahrzehnten zum Kernrepertoire des vokalen und instrumentalen Jazz. Interpretationen von Sängerinnen wie Sarah Vaughan trugen dazu bei, Ellingtons Komposition auch außerhalb des Big-Band-Kontexts als intime Gesangsballade zu etablieren. Durch seine dauerhafte Präsenz im Standardrepertoire wurde Prelude to a Kiss zu einem festen Bezugspunkt für Jazzsängerinnen und Jazzsänger verschiedener Generationen.


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