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Lesley Gore
Judy's Turn to Cry

Cover: Judy's Turn to Cry von Lesley Gore

Kurzübersicht zum Song

„Judy’s Turn to Cry“ ist ein Song der US-amerikanischen Sängerin Lesley Gore aus dem Jahr 1963. Der Titel erschien als Nachfolgesingle zu „It’s My Party“. Komponiert und geschrieben wurde das Lied von John Gluck Jr., Wally Gold und Herb Weiner. Produzent der Aufnahme war Quincy Jones. Das Stück wurde auf Mercury Records veröffentlicht. Inhaltlich knüpft der Song direkt an die Handlung von „It’s My Party“ an und führt die dort erzählte Dreiecksgeschichte mit den Figuren Judy und Johnny fort. In der Erzählung gewinnt die Ich-Erzählerin Johnny zurück und erlebt, dass nun Judy weint. Der Song erreichte 1963 Platz 5 der Billboard Hot 100 in den USA. Lesley Gore nahm den Titel in der frühen Phase ihrer Karriere als Teen-Pop-Interpretin auf.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:11
  • Label: K-Tel / Vintage Experience
  • ISRC: ESA012075625
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Judy's Turn to Cry

Hintergrund

„Judy’s Turn to Cry“ ist ein 1963 veröffentlichter Song von Lesley Gore. Das Lied wurde von John Madara und David White geschrieben. Die Produktion übernahm Quincy Jones.

Bezug zu „It’s My Party“

Der Song ist als direkte Antwort auf Gores Hit „It’s My Party“ konzipiert. In „It’s My Party“ küsst Judy der Erzählerin den Freund Johnny weg, während „Judy’s Turn to Cry“ die Handlung fortsetzt und die Erzählerin Johnny zurückgewinnt. Damit gehört das Lied zu den frühen bekannten Answer Songs im US-Pop der 1960er Jahre.

Veröffentlichung und Charts

„Judy’s Turn to Cry“ erschien 1963 als Single. In den Billboard Hot 100 erreichte der Titel Platz 5. In den USA wurde der Song damit zu einem weiteren großen Charterfolg für Lesley Gore im selben Jahr.

Musikalische Einordnung

Der Titel ist im Stil des frühen 1960er-Teen-Pop gehalten. Die Aufnahme verbindet einen eingängigen Refrain mit einer erzählerischen Textstruktur, die unmittelbar an die Dramaturgie von „It’s My Party“ anschließt. Die Produktion von Quincy Jones ordnet den Song in die Reihe der orchestrierten Popaufnahmen ein, mit denen Gore in ihrer frühen Karriere bekannt wurde.

Veröffentlichungskontext

Lesley Gore gehörte 1963 zu den prägenden jungen Popstimmen des US-Markts. „Judy’s Turn to Cry“ festigte ihre frühe Erfolgsphase, nachdem „It’s My Party“ bereits Platz 1 der Billboard Hot 100 erreicht hatte. Die enge inhaltliche Verbindung beider Singles machte „Judy’s Turn to Cry“ zu einem markanten Beispiel für serielle Erzählformen im damaligen Popgeschäft.


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