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Aretha Franklin
I Take What I Want

Cover: I Take What I Want von Aretha Franklin

Kurzübersicht zum Song

„I Take What I Want“ ist ein Song, den Sam & Dave 1965 als Single bei Stax veröffentlichten. Das Stück wurde von Isaac Hayes, David Porter und Mabon „Teenie“ Hodges geschrieben. Aretha Franklin nahm den Song für ihr 1968 erschienenes Album „Aretha Now“ auf. Ihre Version wurde von Jerry Wexler produziert. Die Aufnahme erschien bei Atlantic Records. „Aretha Now“ wurde am 14. Juni 1968 veröffentlicht. Auf dem Album steht „I Take What I Want“ neben Titeln wie „Think“ und „I Say a Little Prayer“. Aretha Franklins Fassung überträgt den Southern-Soul-Song in den Stil ihrer Atlantic-Phase.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:31
  • Tempo: 175 BPM
  • Label: Rhino Atlantic
  • ISRC: USAT20102252
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
I Take What I Want

Entstehungsgeschichte

„I Take What I Want“ ist eine von Aretha Franklin interpretierte Coverversion des 1965 von Sam & Dave veröffentlichten Originals. Geschrieben wurde der Song vom Autorenteam Isaac Hayes, David Porter und dem Gitarristen Mabon „Teenie“ Hodges, das maßgeblich den Sound des Labels Stax Records prägte.

Aretha Franklin nahm den Titel im April 1968 für ihr Album Aretha Now auf. Die Aufnahmen fanden zunächst in den FAME Studios in Muscle Shoals, Alabama, statt, wurden jedoch nach einem persönlichen Konflikt zwischen ihrem damaligen Ehemann und Manager Ted White und einem Studiomusiker abgebrochen. Die Arbeiten verlegte man in die Atlantic Studios nach New York, wobei ein Großteil der ursprünglichen Muscle-Shoals-Rhythmusgruppe – darunter Roger Hawkins (Schlagzeug), David Hood (Bass), Jimmy Johnson (Gitarre) und Spooner Oldham (Keyboards) – sowie die Memphis Horns hinzugezogen wurden. Produziert wurde die Session von Jerry Wexler.

Musikalische Merkmale

Die Version von Aretha Franklin zeichnet sich durch ein treibendes Schlagzeugfundament, markante Bläsersätze und eine dominante Hammond-Orgel aus. Spooner Oldhams Orgelspiel verleiht dem Stück eine gospel-durchtränkte Intensität, die Franklins fordernde Gesangsdarbietung unterstreicht. Ihr Vortrag ist von Selbstbehauptung geprägt und wandelt die ursprünglich männliche Perspektive der Textvorlage in eine selbstbewusste weibliche Aneignung um. Die Instrumentierung folgt der klassischen Southern-Soul-Ästhetik, wird jedoch durch Franklins dynamische Phrasierung und den energetischen Backbeat in einen urbaneren, gospel-inspirierten Kontext überführt.

Veröffentlichung und Rezeption

Der Song erschien auf dem Album Aretha Now, das im Juni 1968 bei Atlantic Records veröffentlicht wurde. Das Album erreichte Platz 1 der Billboard R&B-Charts und Platz 5 der Pop-Album-Charts und wurde von der Recording Industry Association of America mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. „I Take What I Want“ war kein eigenständiger Single-Release, fand aber Eingang in spätere Kompilationen und gilt als eindrucksvolles Beispiel für Franklins Fähigkeit, den Stax-Katalog mit ihrer unverwechselbaren Stimme neu zu interpretieren und die Grenzen zwischen Soul, Gospel und Rhythm & Blues aufzuheben.


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