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The Beach Boys
I Wanna Be Around/Workshop

Cover: I Wanna Be Around/Workshop von The Beach Boys

Kurzübersicht zum Song

"I Wanna Be Around/Workshop" ist ein Titel der Beach Boys aus dem Album "The Beach Boys Today!". Die Veröffentlichung des Albums erfolgte am 8. März 1965 bei Capitol Records. Das Stück verbindet eine kurze Adaption von "I Wanna Be Around" mit dem Instrumentalteil "Workshop". "I Wanna Be Around" wurde von Johnny Mercer und Sadie Vimmerstedt geschrieben. Die Komposition "Workshop" wird Brian Wilson zugeschrieben. Die Aufnahme entstand in einer Phase, in der Brian Wilson verstärkt mit Studioformen und Klangmontagen arbeitete. Der "Workshop"-Teil enthält Geräusche von Werkzeugen und Werkstattaktionen als rhythmisch eingesetzte Klangelemente. Das Stück gilt als frühes Beispiel für den Einbau konkreter Alltagsgeräusche in eine Popproduktion der Beach Boys.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 01:23
  • Tempo: 124 BPM
  • Label: Capitol Records
  • ISRC: USCA21101830
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
I Wanna Be Around/Workshop

Entstehungsgeschichte

Das Medley kombiniert das Fragment eines Pop-Standards mit einem experimentellen Instrumentalstück. „I Wanna Be Around“ wurde 1962 von Johnny Mercer und Sadie Vimmerstedt geschrieben und erstmals von Tony Bennett interpretiert. Die Beach Boys nahmen eine kurze Version des Liedes auf, die aus der ersten Strophe und dem Refrain besteht.

„Workshop“ geht auf die Arbeiten am unvollendeten Album Smile zurück. Brian Wilson komponierte das Stück und nahm es am 29. April 1967 in seinem Heimstudio in Bel Air auf. An der Aufnahme beteiligten sich Carl Wilson, Dennis Wilson, Al Jardine, Bruce Johnston sowie Danny Hutton, die mit elektrischen Bohrmaschinen, Hämmern, Sägen und weiterem Werkzeug perkussive Klänge erzeugten. Die Geräusche wurden in das mehrspurig aufgenommene Arrangement integriert. Die Gesangsaufnahmen für „I Wanna Be Around“ entstanden im Mai 1967, ebenfalls unter der Leitung von Brian Wilson. Die Zusammenfügung beider Teile zu einem Track erfolgte für das Album Smiley Smile (1967).

Musikalische Merkmale

Der Track beginnt mit einer reduzierten A-cappella-Interpretation von „I Wanna Be Around“, begleitet von sparsamen Akustikgitarren-Akkorden und mehrstimmigem Satzgesang. Nach etwa 40 Sekunden leitet ein Bandecho-Effekt in das perkussiv dominierte „Workshop“ über. Dort bilden rhythmisch eingesetzte Werkzeugklänge, tiefe Bassfiguren und ein repetitives Klavier-Motiv eine hypnotische Klangtextur. Die Produktion verzichtet weitgehend auf klassische Songstrukturen und setzt stattdessen auf Klangcollage und Lo-Fi-Ästhetik.

Kulturelle Bedeutung

Das Stück demonstriert Brian Wilsons Interesse an Musique concrète und die Integration von Alltagsgeräuschen in die Popmusik. Es gilt als charakteristisch für die experimentelle Ausrichtung des Smiley Smile-Albums, das sich radikal von den früheren harmonischen Surf-Pop-Hits der Band abhob und spätere Entwicklungen wie Lo-Fi und Indie-Pop vorwegnahm.


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