DEVO
Come Back Jonee (Live)
Kurzübersicht zum Song
„Come Back Jonee (Live)“ ist eine Liveaufnahme der US-amerikanischen Band DEVO. Das Stück basiert auf dem Song „Come Back Jonee“ aus dem DEVO-Studioalbum „Duty Now for the Future“ von 1979. DEVO wurde in Akron im Bundesstaat Ohio gegründet. Zur klassischen Frühphase der Band gehörten Mark Mothersbaugh, Bob Mothersbaugh, Gerald Casale, Bob Casale und Alan Myers. „Come Back Jonee“ wurde von Gerald V. Casale und Mark Mothersbaugh geschrieben. Die Studioversion von „Come Back Jonee“ wurde von Ken Scott produziert. Der Song verbindet New-Wave- und Punk-Elemente mit dem für DEVO typischen, kantigen Gitarren- und Synthesizeransatz.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 03:50
- Label: Digital Opium / TimeLine / Wolf Tree
- ISRC: UKDNQ1553221
- Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar
Come Back Jonee (Live)
Entstehung und Studiooriginal
Der Song Come Back Jonee wurde von den DEVO-Mitgliedern Mark Mothersbaugh und Gerald V. Casale geschrieben. Die Studioversion erschien 1978 auf dem Album Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!, produziert von Brian Eno. Der Text ironisiert die Verzweiflung einer verlassenen Person, die mit Zeilen wie „I got a car, I got a job, but I ain’t got you“ materielle Errungenschaften gegen emotionale Bindung aufrechnet.
Live-Veröffentlichung auf „DEVO Live: The Mongoloid Years“
Die offizielle Live-Aufnahme von „Come Back Jonee“ findet sich auf dem 1992er Kompilationsalbum DEVO Live: The Mongoloid Years. Das Album vereint frühe Konzertmitschnitte der Band; die hier enthaltene Version wurde am 15. April 1978 im New Yorker Club Max’s Kansas City mitgeschnitten. Die Setlist dieses Auftritts ist typisch für die erste Phase der Band, in der sie Songs des Debütalbums in rascher, roher Live-Energie präsentierten.
Musikalische Merkmale
Die Live-Version wird von einem treibenden, gleichmäßigen Schlagzeugrhythmus (Alan Myers) und kreischenden Gitarrenriffs (Bob Mothersbaugh) getragen. Der Bass (Gerald V. Casale) spielt eine repetitive, synkopierte Linie, während der Synthesizer (Mark Mothersbaugh) schrille, melodische Einwürfe liefert. Der gesprochen-salbungsvolle Gesang unterstreicht DEVO’s roboterhafte Ästhetik, die sich auch in den mechanischen, zuckenden Bewegungen während der Show manifestierte.
Text und Konzept
Der Titelheld Jonee fungiert als Projektionsfläche für banalen Kummer, wobei die Wiederholung des Namens die Leere des Liedguts entlarvt. DEVO kehren damit das Schema konventioneller Liebessongs um: Nicht echte Trauer, sondern das Klischee selbst wird zum Gegenstand der Parodie. Im Live-Kontext gewann der Song durch die Uniformen und die strenge Choreographie eine zusätzliche distanzierende Schicht.
Weiterführende Links
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