DEVO
Mr. DNA (Live)
Kurzübersicht zum Song
„Mr. DNA (Live)“ ist eine Live-Version des Songs „Mr. DNA“ von DEVO. „Mr. DNA“ erschien 1978 auf dem DEVO-Studioalbum „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“. DEVO stammt aus Akron im US-Bundesstaat Ohio. Die Bandbesetzung der frühen Albumphase umfasste Mark Mothersbaugh, Bob Mothersbaugh, Gerald Casale, Bob Casale und Alan Myers. Das Studioalbum „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ wurde von Brian Eno produziert. „Mr. DNA“ gehört zum frühen Repertoire der Band und steht im Kontext von DEVOs Konzept der De-Evolution. Der Songtitel verweist mit „DNA“ auf die Desoxyribonukleinsäure als biologischen Grundbegriff.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 03:04
- Label: Digital Opium
- ISRC: UKDNQ1553219
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Mr. DNA (Live)
Hintergrund und Entstehung
Der Song Mr. DNA erschien ursprünglich auf dem zweiten Studioalbum Duty Now for the Future (1979) der US-amerikanischen New-Wave-Band DEVO. Das Stück bildet den zweiten Teil des Medleys Smart Patrol / Mr. DNA. Inhaltlich greift es das für DEVO zentrale Thema der De-Evolution auf und parodiert die Vorstellung, dass die menschliche Identität durch einen genetischen Code bestimmt sei. Der Text inszeniert ein Gespräch mit einer fiktiven DNA-Person, die sich als „Mr. DNA“ vorstellt.
Die Live-Version
Eine offizielle Live-Aufnahme von Mr. DNA wurde auf dem Konzertalbum DEV-O Live (1981) veröffentlicht. Diese Aufnahme entstand am 16. August 1980 im Fox Theatre in Atlanta, Georgia, während der Freedom of Choice-Tour. Auf dem Album ist der Track als Smart Patrol / Mr. DNA gelistet und vereint beide Teile des Medleys in einer durchgehenden Performance.
Musikalische Merkmale
Die Live-Interpretation behält den mechanischen, von Synthesizern und Drum-Machine-ähnlichen Beats getriebenen Charakter des Originals bei. Mark Mothersbaughs Vocoder-verfremdeter Gesang imitiert einen roboterhaften Sprechgesang und unterstreicht die entfremdete Thematik. Im Vergleich zur Studioversion ist die Live-Darbietung roher und betont die perkussiven Elemente sowie die punkartige Energie der Band.
Weiterführende Links
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