DEVO
Peek-A-Boo
Kurzübersicht zum Song
„Peek-A-Boo“ ist ein Song der US-amerikanischen Band Devo. Der Titel erschien 1982 auf dem Devo-Studioalbum „Oh, No! It’s Devo“. Das Album wurde von Warner Bros. Records veröffentlicht. Devo bestand in dieser Phase aus Mark Mothersbaugh, Bob Mothersbaugh, Gerald Casale, Bob Casale und Alan Myers. „Peek-A-Boo“ wurde auch als Single veröffentlicht. Der Song gehört zur New-Wave- und Synthpop-Phase der Band. Die Aufnahme verbindet elektronische Klänge mit einem mechanisch akzentuierten Rhythmus. Der Titel zählt zu den Stücken, mit denen Devo Anfang der 1980er Jahre ihre stärker synthesizergeprägte Produktionsweise fortsetzten.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 03:01
- Tempo: 145 BPM
- Label: Virgin Records / Virgin Music UK
- ISRC: GBAAA8200347
- Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar
Peek-A-Boo
Entstehung und Veröffentlichung
Der Song Peek-A-Boo wurde von den DEVO-Mitgliedern Mark Mothersbaugh und Gerald Casale geschrieben. Das Stück wurde im Jahr 1982 als Lead-Single des fünften Studioalbums Oh, No! It's Devo über das Label Warner Bros. Records veröffentlicht. Die Produktion leitete Roy Thomas Baker, der zuvor durch seine Zusammenarbeit mit Queen Bekanntheit erlangt hatte.
Musikalische Merkmale und Produktion
Musikalisch ist das Stück dem Synth-Pop und dem New Wave zuzuordnen. Die Instrumentierung basiert maßgeblich auf Synthesizern wie dem Roland Jupiter-8 und dem Minimoog sowie frühen Samplern wie dem E-mu Emulator. Ein charakteristisches Merkmal des Songs ist ein wiederkehrendes, manipuliertes Lachen, das als rhythmisches und melodisches Element in den Mix integriert wurde. Der Gesang von Mark Mothersbaugh wird durch den Einsatz von Vocodern und Pitch-Shifting-Effekten verfremdet.
Musikvideo
Das offizielle Musikvideo wurde unter der Regie von Chuck Statler gedreht, der bereits zuvor visuelle Arbeiten für die Band realisiert hatte. Das Video setzt intensiv auf die damals neuartige Bluescreen-Technik, um die Bandmitglieder vor computergenerierten, surrealen Hintergründen und Zeichentrick-Animationen zu platzieren. Die Musiker tragen darin die für die damalige Album-Ära typischen Outfits, bestehend aus schwarzen Hemden mit roten Kragen und den sogenannten „Spud Rings“ als Kopfbedeckung.
Rezeption und Chartplatzierungen
In den Vereinigten Staaten konnte sich die Single in den Billboard-Charts platzieren. Sie erreichte im Jahr 1983 Platz 13 der Billboard Dance Club Songs Charts.
Weiterführende Links
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