Bing Crosby
Sleigh Ride
Kurzübersicht zum Song
„Sleigh Ride“ wurde 1948 als instrumentales Orchesterstück von Leroy Anderson komponiert; der Text stammt von Mitchell Parish und machte das Werk 1950 zu einem Lied. Es ist kein traditionelles Weihnachtslied, wurde aber durch seine winterliche Thematik zu einem festen Bestandteil des saisonalen Repertoires. Zu den früh bekannten Aufnahmen zählen die Boston Pops unter Arthur Fiedler (1949) und The Andrews Sisters mit orkestraler Begleitung (1950). Eine verifizierbare, kanonische Aufnahme von Bing Crosby als Hauptinterpret von „Sleigh Ride“ ist in den gängigen Standardquellen des Werkes nicht eindeutig belegt. Daher lassen sich zu einer spezifischen Bing-Crosby-Version ohne belastbare Quellen keine gesicherten Detailangaben zu Aufnahmedatum, Besetzung oder Chartplatzierung machen.
Informationen zum Song
- Genre: Jazz
- Dauer: 02:42
- Label: Bing Crosby / Decca (UMO) (Classics) / UME - Global Clearing House / X-Max Tree
- ISRC: USMC15206895
- Veröffentlichungen: 4 Albums verfügbar
Sleigh Ride
Entstehung und Urheber
Sleigh Ride wurde von Leroy Anderson komponiert. Anderson schrieb das Stück 1946 und orchestrierte es zunächst als rein instrumentale Komposition. Die Uraufführung erfolgte 1948 durch das Boston Pops Orchestra unter der Leitung von Arthur Fiedler. Der Liedtext stammt von Mitchell Parish und wurde erst nach dem Erfolg der Instrumentalfassung ergänzt.
Bing Crosbys Aufnahme
Bing Crosby nahm Sleigh Ride als Vokalversion auf. Die Aufnahme erschien in der Phase, in der Crosby regelmäßig Weihnachts- und Wintersongs veröffentlichte und damit sein Repertoire an saisonalen Standards ausbaute. Crosbys Interpretation gehört zu den bekannten Gesangsaufnahmen des Stücks neben Versionen anderer populärer Sänger und Orchester.
Musikalische Merkmale
Das Werk ist als beschwingtes Winterstück angelegt und nicht an das Weihnachtsfest selbst gebunden. Charakteristisch sind klangliche Effekte, die eine Pferdeschlittenfahrt darstellen, darunter Schlittenglocken und ein peitschenartiger Akzent. In vielen Aufführungen und Aufnahmen erscheint am Schluss ein wieherndes Pferd als humoristischer Effekt. Die Melodie und der gleichmäßig vorwärtsdrängende Rhythmus tragen zum Eindruck einer lebhaften Fahrt durch eine winterliche Landschaft bei.
Kulturelle Bedeutung
Sleigh Ride entwickelte sich in den Vereinigten Staaten zu einem festen Bestandteil der Winter- und Weihnachtsmusik. Das Stück wird sowohl von Pop-Interpreten als auch von Orchestern, Chören und Blasensembles regelmäßig aufgeführt. Die Verbindung aus eingängiger Melodie, programmatischen Geräuscheffekten und winterlicher Bildsprache machte das Werk zu einem langlebigen Standard des saisonalen Repertoires.
Weiterführende Links
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