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The Who
Baba O'Riley

Cover: Baba O'Riley von The Who

Kurzübersicht zum Song

"Baba O’Riley" ist ein Song von The Who, geschrieben von Pete Townshend und veröffentlicht 1971 auf dem Album "Who’s Next". Die Aufnahme entstand 1971 im Rahmen der Sessions zum nie vollendeten Rockprojekt "Lifehouse", aus dem mehrere Stücke später auf "Who’s Next" übernommen wurden. Charakteristisch ist das durch einen Lowrey-Orgel-/Synthesizer-Pattern geprägte Intro, das zu den bekanntesten Eröffnungen der Rockmusik zählt. Der Titel verweist auf Townshends Einflüsse Meher Baba und Terry Riley. Leadgesang singt Roger Daltrey, das markante Violinsolo am Schluss spielte Dave Arbus von East of Eden. Der Song wurde nie als ursprüngliche UK-Single aus dem Albumkontext erstveröffentlicht, entwickelte sich aber zu einem der bekanntesten Stücke der Band und zu einem festen Bestandteil ihrer Konzerte.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 04:57
  • Tempo: 115 BPM
  • Label: Polydor Records / UMC (Universal Music Catalogue) / UME Direct / Mercury Studios / Legacy Recordings / Eat To The Beat
  • ISRC: GBAKW7100001
  • Veröffentlichungen: 11 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Baba O'Riley

Entstehung und Konzept

„Baba O’Riley“ ist ein Song von The Who, der 1971 auf dem Album Who’s Next erschien. Komponiert wurde das Stück von Pete Townshend. Der Titel verbindet die Namen des indischen spirituellen Lehrers Meher Baba und des Minimal-Music-Komponisten Terry Riley. Das Stück war ursprünglich für Townshends unvollendetes Rockoper-Projekt Lifehouse vorgesehen.

Musikalische Merkmale

Das Stück ist besonders für sein einleitendes, sich wiederholendes Orgel- beziehungsweise Synthesizer-Muster bekannt. Dieses Pattern wurde von Townshend mit einem Lowrey-Orgel-Preset erzeugt und prägt den gesamten Aufbau des Songs. Nach dem elektronisch geprägten Beginn setzt die Band mit Schlagzeug, Bass und Gitarre ein, wodurch ein Kontrast zwischen repetitiver Struktur und kraftvollem Rockarrangement entsteht. Der Gesang der Strophen stammt von Roger Daltrey, während im Mittelteil und im Ausklang auch Townshends Stimme zu hören ist.

Aufnahme und Veröffentlichung

Produziert wurde „Baba O’Riley“ von Glyn Johns gemeinsam mit The Who. Die Studiofassung endet mit einem deutlich von Folk geprägten Violinen-Solo, das von Dave Arbus von East of Eden eingespielt wurde. In Europa erschien der Song 1971 auch als Single; in den Vereinigten Staaten wurde stattdessen „Won’t Get Fooled Again“ als Single aus Who’s Next bevorzugt.

Kulturelle Bedeutung

„Baba O’Riley“ zählt zu den bekanntesten Aufnahmen von The Who und gehört seit den 1970er Jahren zu den zentralen Bestandteilen ihrer Konzertprogramme. Die Zeile „teenage wasteland“ führte dazu, dass der Song im allgemeinen Sprachgebrauch häufig unter diesem inoffiziellen Titel bekannt wurde. Inhaltlich verknüpft das Lied jugendliche Perspektiven, gesellschaftliche Desorientierung und Townshends Lifehouse-Konzept zu einem der prägenden Rocktitel der frühen 1970er Jahre.

Verwendung in Medien

Der Song wurde in zahlreichen Filmen, Fernsehproduktionen und Werken der Popkultur verwendet. Besonders bekannt wurde seine Nutzung als Titelsong der Fernsehserie CSI: NY. Durch diese wiederholte Medienpräsenz blieb „Baba O’Riley“ auch Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung einem breiten Publikum präsent.


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