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Sarah Vaughan
It Might As Well Be Spring

Cover: It Might As Well Be Spring von Sarah Vaughan

Kurzübersicht zum Song

„It Might as Well Be Spring“ ist ein Song aus dem Musicalfilm „State Fair“ von 1945. Die Musik stammt von Richard Rodgers, und der Text stammt von Oscar Hammerstein II. Der Song wurde im Film von Jeanne Crain dargestellt und von Louanne Hogan eingesungen. „It Might as Well Be Spring“ erhielt den Oscar für den besten Filmsong. Sarah Vaughan nahm den Song als Jazzstandard in ihr Repertoire auf. Ihre Interpretation gehört zur vokalen Jazztradition, in der das Lied wegen seiner weit gespannten Melodiebögen und seiner harmonischen Offenheit häufig interpretiert wurde. Der Song entwickelte sich nach der Filmveröffentlichung zu einem viel aufgenommenen Standard des Great American Songbook.

Informationen zum Song

  • Genre: Jazz
  • Dauer: 03:10
  • Label: Columbia/Legacy / CoolNote / Charly Records / Red Cab Records / Top Town Records / Le Chant du Monde / Ten12 Entertainment / JamadaDigital / ISTJDigital / O.L.D Ltd / Jazz Archives / Spin-O-Rama
  • ISRC: FRZ334923220
  • Veröffentlichungen: 12 Albums, 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
It Might As Well Be Spring

Hintergrund

It Might As Well Be Spring ist ein Song von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II aus dem Musicalfilm State Fair von 1945. Der Titel wurde 1946 mit dem Oscar für den besten Filmsong ausgezeichnet. Der Song entwickelte sich rasch zu einem Standard des Great American Songbook und wurde von zahlreichen Jazz- und Popinterpreten aufgenommen.

Sarah Vaughans Aufnahme

Sarah Vaughan nahm It Might As Well Be Spring in ihrer Karriere als Jazzsängerin in ihr Repertoire auf. Vaughans Interpretation steht in der Tradition des vokalen Jazz, in der Broadway-Songs als Material für individuelle Phrasierung, harmonische Nuancierung und klangliche Gestaltung verwendet wurden. Ihre Stimme war für einen großen Tonumfang, ein kontrolliertes Vibrato und eine ausgeprägte melodische Flexibilität bekannt, Eigenschaften, die gerade bei einer lyrischen Ballade wie It Might As Well Be Spring besonders zur Geltung kamen.

Musikalische Merkmale

Der Song ist als Ballade angelegt und verbindet eine eingängige Melodie mit einer harmonisch reichen Struktur, die ihn für Jazzbearbeitungen attraktiv machte. Der Text beschreibt innere Unruhe und sehnsüchtige Erwartung, obwohl die äußeren Umstände unverändert bleiben. Diese Verbindung aus romantischer Stimmung und subtiler Spannung bot Sängerinnen wie Sarah Vaughan viel Raum für interpretatorische Feinabstufungen in Dynamik, Timing und Tonfärbung.

Kulturelle Bedeutung

Als Werk von Rodgers und Hammerstein gehört It Might As Well Be Spring zu den Liedern, die die enge Verbindung zwischen Broadway, Hollywood und dem amerikanischen Jazzrepertoire exemplarisch zeigen. Die Aufnahme des Songs durch Jazzkünstlerinnen wie Sarah Vaughan trug dazu bei, dass ein ursprünglich für einen Film geschriebener Titel dauerhaft im Konzert-, Club- und Studiorepertoire des Jazz verankert blieb.


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