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Santana
Jingo (Live at Crypto.com Arena, Los Angeles, CA, 9/24/2023)

Cover: Jingo (Live at Crypto.com Arena, Los Angeles, CA, 9/24/2023) von Santana

Kurzübersicht zum Song

„Jingo (Live at Crypto.com Arena, Los Angeles, CA, 9/24/2023)“ ist eine Liveaufnahme von Santana. Der Titel verweist auf einen Konzertmitschnitt aus der Crypto.com Arena in Los Angeles, Kalifornien. Das im Titel genannte Konzertdatum ist der 24. September 2023. „Jingo“ gehört zu den früh etablierten Stücken im Repertoire von Santana. Die Aufnahme ist als Live-Version gekennzeichnet. Der Titelnamenszusatz benennt den Aufführungsort und das Aufführungsdatum präzise. Santana ist die interpretierende Formation dieser Aufnahme.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 04:37
  • Label: Rhino
  • ISRC: USRH12402645
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Jingo (Live at Crypto.com Arena, Los Angeles, CA, 9/24/2023)

Hintergrund und Entstehung

Jingo, im Original als Jin-go-lo-ba bekannt, wurde ursprünglich von dem nigerianischen Perkussionisten Babatunde Olatunji für sein Album Drums of Passion (1959) komponiert. Die Band Santana adaptierte das Stück für ihr Debütalbum im Jahr 1969 und transformierte es in einen Eckpfeiler des Latin Rock. Die Live-Aufnahme vom 24. September 2023 dokumentiert eine Performance in der Crypto.com Arena in Los Angeles, die im Rahmen der 1001 Rainbows Tour stattfand.

Musikalische Gestaltung der Live-Version

Die Darbietung im Jahr 2023 folgt der traditionellen Struktur des Songs, legt jedoch einen verstärkten Fokus auf die perkussive Dynamik und moderne Improvisationstechniken. Die Instrumentierung dieser spezifischen Live-Besetzung umfasst:

  • Carlos Santana: Lead-Gitarre, charakterisiert durch einen singenden Sustain-Ton und Blues-basierte Skalen.
  • Cindy Blackman Santana: Schlagzeug, wobei die Live-Arrangements dieser Tournee oft Raum für komplexe polyrhythmische Schlagzeugsoli bieten.
  • Karl Perazzo und Paoli MejÃas: Congas und Timbales, die das für den Song typische afrokubanische Rhythmusgerüst bilden.
  • Benny Rietveld: Bass, der die repetitive und hypnotische Grundlinie des Stücks stützt.
  • David K. Mathews: Keyboards und Hammond-Orgel, die harmonische Akzente im Stil des Psychedelic Rock setzen.

Stilistisch vereint das Arrangement westafrikanische Rhythmen mit Rock-Elementen. Die Gesangsparts, vorgetragen von Andy Vargas und Ray Greene, konzentrieren sich auf die rituellen Chants des Originals, was den rituellen und tranceartigen Charakter der Komposition unterstreicht.

Kulturelle Bedeutung

Jingo gilt als eines der frühesten Beispiele für die Fusion von afrikanischer Perkussion und elektrisch verstärkter Rockmusik im Mainstream. In der Live-Historie von Santana fungiert das Stück als Bindeglied zwischen den Wurzeln der Band in der San Francisco Bay Area der späten 1960er Jahre und der zeitgenössischen Interpretation des Latin Rock. Die Aufführung in der Crypto.com Arena markiert die fortwährende Präsenz dieses Titels im Konzertrepertoire der Band über fünf Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung.


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