Roy Orbison
There Won't Be Many Coming Home (Remastered 2015)
Kurzübersicht zum Song
„There Won't Be Many Coming Home“ ist ein Song von Roy Orbison. Der Titel erschien 2015 in einer remasterten Fassung unter der Bezeichnung „Remastered 2015“. Roy Orbison war der interpretierende Künstler dieser Aufnahme. Der Songtitel verwendet die englische Formulierung „There Won't Be Many Coming Home“ als zentralen Text- und Themenanker.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 02:42
- Label: Roy Orbison P&D
- ISRC: USNLR1500253
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
There Won't Be Many Coming Home (Remastered 2015)
Entstehung und filmischer Kontext
Der Song wurde von Roy Orbison gemeinsam mit seinem langjährigen Songwriting-Partner Bill Dees verfasst. Er entstand primär für den MGM-Spielfilm The Fastest Guitar in the West aus dem Jahr 1967, in dem Orbison die Hauptrolle des Johnny Banner spielte. Die Aufnahmen fanden in den Studios von MGM Records statt und waren Teil der Bemühungen des Labels, Orbison als Filmstar zu etablieren.
Thematik und musikalische Gestaltung
Inhaltlich setzt sich das Stück mit den verlustreichen Folgen des Krieges auseinander. Der Text nimmt die Perspektive eines Beobachters ein, der die geringe Zahl der Heimkehrer beklagt. Obwohl der Film zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt, wurde das Lied bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1967 aufgrund seiner pazifistischen Botschaft häufig als Kommentar zum zeitgenössischen Vietnamkrieg interpretiert. Musikalisch ist das Werk als dramatische Ballade konzipiert, die durch eine orchestrale Begleitung und Orbisons charakteristischen Einsatz von Kopfstimme und Crescendo-Techniken geprägt ist.
Verwendung in den Medien und Wiederveröffentlichung
Eine signifikante mediale Renaissance erlebte das Lied im Jahr 2015, als der Regisseur Quentin Tarantino es für den Abspann seines Western-Epos The Hateful Eight auswählte. Im selben Jahr erschien eine digital remasterte Version des Titels im Rahmen der umfassenden Werkschau The MGM Years. Diese Fassung wurde technisch bearbeitet, um die Klangqualität der Originalbänder für moderne Wiedergabesysteme zu optimieren, wobei insbesondere die Dynamik von Orbisons Gesang und die räumliche Trennung der Instrumente im Fokus standen.
Weiterführende Links
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