Roy Orbison
Oh, Pretty Woman (Live)
Kurzübersicht zum Song
„Oh, Pretty Woman“ ist ein Song von Roy Orbison. Roy Orbison veröffentlichte den Titel 1964 als Single. Die Komposition stammt von Roy Orbison und Bill Dees. Die Originalaufnahme erschien bei Monument Records. „Oh, Pretty Woman“ erreichte Platz 1 der US-Billboard-Charts. „Oh, Pretty Woman“ erreichte Platz 1 der britischen Single-Charts. Die Live-Version „Oh, Pretty Woman (Live)“ ist eine Konzertaufnahme dieses Songs mit Roy Orbison als Interpret. Der Titel gehört zu den bekanntesten Werken in Roy Orbisons Repertoire. Die Aufnahme verbindet Rock and Roll mit Pop-Elementen. Das markante Gitarrenriff prägt die Wiedererkennbarkeit des Songs. Roy Orbison singt den Titel mit seiner charakteristischen Tenorstimme.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 06:06
- Tempo: 130 BPM
- Label: Orbison Records/Legacy / Monument/Orbison Records/Legacy / Legacy Recordings / Wolf Tree
- ISRC: USQX91602991
- Veröffentlichungen: 8 Albums, 1 Single verfügbar
Oh, Pretty Woman (Live)
Hintergrundinformationen zu Oh, Pretty Woman (Live)
Die bekannteste Live-Version von „Oh, Pretty Woman“ stammt aus dem Konzert-Special Roy Orbison and Friends: A Black and White Night, das am 30. September 1987 im Nachtclub Coconut Grove des Ambassador Hotels in Los Angeles aufgezeichnet wurde. Diese Aufnahme entstand im Rahmen eines filmischen Projekts, das Roy Orbisons musikalisches Erbe in einem zeitlosen Schwarz-Weiß-Stil dokumentierte. Begleitet wurde Orbison dabei von einer prominent besetzten Band, der sogenannten „TCB Band“, die ehemals Elvis Presley unterstützte, sowie weiteren Gastmusikern wie Bruce Springsteen, Elvis Costello, Tom Waits und Bonnie Raitt.
Musikalische Merkmale der Live-Darbietung
Die Live-Interpretation von 1987 zeichnet sich durch eine orchestrale Rock-Besetzung aus, die das ursprüngliche Arrangement von 1964 erweitert. Das ikonische Gitarrenriff wird in dieser Version von mehreren Gitarristen gleichzeitig gespielt, darunter James Burton und Bruce Springsteen, was zu einem dichteren Klangbild führt. Ein zentrales Element der Performance ist das Zusammenspiel zwischen Orbisons Falsett-Gesang und dem markanten „Growl“, der im Live-Kontext häufig durch Publikumsreaktionen hervorgehoben wird. Die Rhythmusgruppe, bestehend aus Ronnie Tutt am Schlagzeug und Jerry Scheff am Bass, sorgt für ein präzises Tempo, das eng an der Originalaufnahme orientiert ist.
- Instrumentierung: Mehrere E-Gitarren, Klavier, Hammond-Orgel, Bass, Schlagzeug und eine Bläsersektion.
- Hintergrundgesang: Der Background-Chor bestand bei dieser Aufnahme aus namhaften Künstlerinnen wie k.d. lang, Jennifer Warnes und Bonnie Raitt.
- Struktur: Die Live-Version folgt der klassischen AABA-Struktur des Songs, wobei das Gitarrensolo durch die Interaktion zwischen Orbison und den Gastgitarristen verlängert wurde.
Auszeichnungen und kulturelle Bedeutung
Für die Live-Darbietung von „Oh, Pretty Woman“ aus dem Black and White Night-Special erhielt Roy Orbison im Jahr 1991 posthum den Grammy Award in der Kategorie „Best Male Pop Vocal Performance“. Diese Auszeichnung unterstrich die anhaltende Relevanz des Titels Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung. Die Aufnahme trug maßgeblich dazu bei, Orbisons Status als einer der einflussreichsten Sänger der Rockgeschichte zu festigen, und führte zu einer Wiederbelebung seines Katalogs in den späten 1980er Jahren. Das dazugehörige Album A Black and White Night Live erreichte hohe Chartplatzierungen in den USA und Europa und gilt als eines der prägendsten Live-Dokumente seiner Karriere.
Weiterführende Links
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