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Reinhard Mey
Nein, meine Söhne geb' ich nicht

Cover: Nein, meine Söhne geb' ich nicht von Reinhard Mey

Kurzübersicht zum Song

„Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ ist ein Lied des deutschen Liedermachers Reinhard Mey. Es erschien 1986 auf dem Studioalbum „Alleingang“. Das Stück zählt zu Meys bekanntesten politischen Liedern und ist klar pazifistisch ausgerichtet. Inhaltlich steht es in der Tradition deutschsprachiger Antikriegslieder und formuliert aus der Perspektive eines Vaters die entschiedene Verweigerung, Kinder für Krieg und militärische Gewalt herzugeben. Reinhard Mey veröffentlichte den Song in einer Phase, in der Fragen von Aufrüstung, Militärdienst und Friedensbewegung in Westdeutschland stark präsent waren. Das Lied wurde über die Jahre mehrfach rezipiert und blieb im öffentlichen Bewusstsein als eines seiner markantesten gesellschaftspolitischen Werke.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 04:54
  • Label: Intercord / Universal Music / Odeon
  • ISRC: NL1AP2097385
  • Veröffentlichungen: 5 Albums, 1 Single verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Nein, meine Söhne geb' ich nicht

Hintergrund

„Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ ist ein Lied von Reinhard Mey. Der Song gehört zu den bekanntesten pazifistischen Liedern des deutschen Chansons. Inhaltlich formuliert das Lied eine ausdrückliche Absage daran, eigene Kinder für Krieg und militärische Gewalt herzugeben.

Inhalt und Aussage

Der Text ist aus der Perspektive eines Vaters geschrieben. Die zentrale Aussage besteht in der wiederholten Weigerung, die eigenen Söhne für Krieg, Soldatentum und staatlich legitimierte Gewalt zu opfern. Das Lied verbindet persönliche Familienperspektive mit einer grundsätzlichen Kritik an Krieg und an der Logik militärischer Opferbereitschaft.

Kulturelle Bedeutung

Das Lied wurde im deutschsprachigen Raum zu einem wichtigen Bezugspunkt der Friedensbewegung. Es wurde besonders im Zusammenhang mit antimilitaristischen und pazifistischen Debatten rezipiert. Die Formulierung des Titels entwickelte sich zu einer prägnanten Parole gegen Krieg und gegen die Rekrutierung junger Menschen für bewaffnete Konflikte.

Musikalische Merkmale

Reinhard Mey ist als Chansonnier und Liedermacher eng mit der Form des gitarrenbegleiteten Sololieds verbunden, und auch dieses Lied steht in dieser Tradition. Die musikalische Gestaltung rückt den Text und dessen Botschaft in den Vordergrund. Die klare, liedhafte Anlage unterstützt den appellativen Charakter des Stücks.

Einordnung im Werk von Reinhard Mey

Das Lied steht in einer Reihe gesellschaftlich und politisch akzentuierter Werke von Reinhard Mey. Mey behandelte in seinem Repertoire wiederholt Themen wie Verantwortung, Humanität und die Folgen politischer Entscheidungen für das individuelle Leben. „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ zählt innerhalb dieses Spektrums zu seinen markantesten Antikriegsliedern.


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zuletzt: vor 7 Std
(16.07.2026 05:24 UTC)
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