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The Alan Parsons Project
The Turn Of A Friendly Card

Cover: The Turn Of A Friendly Card von The Alan Parsons Project

Kurzübersicht zum Song

"The Turn of a Friendly Card" ist das Titelstück des 1980 erschienenen Konzeptalbums The Turn of a Friendly Card von The Alan Parsons Project. Geschrieben und produziert von Eric Woolfson und Alan Parsons verbindet der Song progressive Rock mit orchestralen Pop-Elementen und einer ausgefeilten Studioproduktion zu einer dramatischen, elegischen Betrachtung von Glück, Risiko und Schicksal. Casino-Metaphern und Bilder vom Spieltisch stehen für Entscheidungen und deren Konsequenzen; musikalisch tragen Piano, warme Streicher, dezente Synthesizer und ein einprägsamer Refrain zur melancholisch-hymnischen Stimmung bei. Das Stück fungiert als zentrales Narrativ des Albums und spiegelt dessen thematische Balance zwischen Verlockung und bitterer Abrechnung wider.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:43
  • Label: Arista/Legacy / Arista
  • ISRC: USAR19700014
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
The Turn Of A Friendly Card

The Turn of a Friendly Card – Hintergrund zum Song von The Alan Parsons Project

„The Turn of a Friendly Card“ ist der Titelsong beziehungsweise die titelgebende Suite des gleichnamigen Albums von The Alan Parsons Project, das 1980 erschien. Das Werk wurde von Alan Parsons und Eric Woolfson konzipiert. Inhaltlich kreist das Album um Glücksspiel, Risiko und Schicksal; diese Thematik prägt auch den Songzyklus „The Turn of a Friendly Card“.

Entstehungsgeschichte

Das Album The Turn of a Friendly Card war ein Konzeptalbum. Eric Woolfson erklärte in Interviews, dass die Grundidee aus Beobachtungen in Kasinos in Monte Carlo entstand. Daraus entwickelte sich das zentrale Motiv des Albums: die psychologische Anziehungskraft des Glücksspiels und die Hoffnung auf die entscheidende Wendung des Schicksals. Verifizierbar ist zudem, dass Woolfson und Parsons die Stücke gemeinsam schrieben, während die Texte überwiegend von Woolfson stammten.

Der Titel „The Turn of a Friendly Card“ bezeichnet auf dem Album keine einzelne klassische Popsingle, sondern eine mehrteilige Suite. Zu ihr gehören die Abschnitte The Turn of a Friendly Card (Part One), Snake Eyes, The Ace of Swords, Nothing Left to Lose und The Turn of a Friendly Card (Part Two). Diese Struktur ist ein zentrales, belegbares Merkmal der Komposition.

Musikalische Merkmale

Musikalisch verbindet das Stück beziehungsweise die Suite Progressive Pop, Art Rock und symphonische Arrangements, wie sie für The Alan Parsons Project typisch sind. Charakteristisch sind aufwendig geschichtete Keyboard-Flächen, präzise Studio-Produktion, orchestrale Elemente und ein fließender Übergang zwischen instrumentalen und gesungenen Passagen.

Ein wichtiger Bestandteil der Suite ist The Ace of Swords, ein instrumentaler Abschnitt, der zu den bekanntesten Instrumentalstücken des Projekts zählt. Die Produktion trägt deutlich Alan Parsons’ Handschrift als Toningenieur und Produzent: sauber ausgearbeitete Klangräume, klare Trennung der Instrumente und ein stark kontrollierter, detailreicher Mix.

Kulturelle und historische Bedeutung

Das Album The Turn of a Friendly Card gilt als eines der bekanntesten Werke von The Alan Parsons Project aus der frühen 1980er-Phase. Es steht exemplarisch für die Verbindung von konzeptionellem Albumformat und radiotauglicher Studioproduktion, mit der sich das Projekt profilierte.

Verifizierbare Fakten

  • Das Album The Turn of a Friendly Card erschien 1980.
  • Autoren des Materials waren Alan Parsons und Eric Woolfson.
  • Der Titel ist Teil einer mehrteiligen Suite und nicht nur ein einzelner Song im engeren Sinn.
  • Die Albumthematik wurde nachweislich durch Kasino-Erfahrungen in Monte Carlo inspiriert.
  • Das Album erreichte in den USA Platz 13 der Billboard 200.

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zuletzt: vor 53 Min
(15.04.2026 23:06 UTC)
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