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Rammstein
Keine Lust (Jazz Remix By Clawfinger)

Cover: Keine Lust (Jazz Remix By Clawfinger) von Rammstein

Kurzübersicht zum Song

„Keine Lust (Jazz Remix By Clawfinger)“ ist eine Remixversion des Rammstein-Titels „Keine Lust“. Das Original „Keine Lust“ erschien 2004 auf dem Rammstein-Studioalbum „Reise, Reise“. Die Bezeichnung „Jazz Remix By Clawfinger“ nennt die schwedische Band Clawfinger als Remixer dieser Version. Rammstein stammen aus Deutschland und Clawfinger wurden in Stockholm gegründet. „Keine Lust“ wurde von den Mitgliedern von Rammstein geschrieben. Der Originaltitel gehört stilistisch zur Neuen Deutschen Härte und basiert auf einem schweren, riffbetonten Arrangement. Der Remix überträgt die Komposition in eine deutlich veränderte Fassung unter eigenständiger Remixbezeichnung.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 04:10
  • Label: Vertigo Berlin
  • ISRC: DEN120501133
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Keine Lust (Jazz Remix By Clawfinger)

Veröffentlichung und Entstehung

Der „Keine Lust (Jazz Remix By Clawfinger)“ wurde am 28. Februar 2005 als offizieller Remix auf den Single-Editionen der Rammstein-Auskopplung „Keine Lust“ aus dem Album „Reise, Reise“ veröffentlicht. Die schwedische Crossover-Band Clawfinger, die eine langjährige Partnerschaft mit Rammstein pflegt und bereits Remixe für Titel wie „Sonne“ und „Links 2 3 4“ beisteuerte, übernahm die Produktion dieser Version.

Musikalische Gestaltung

Der Remix transformiert das tonnenschwere Industrial-Metal-Fundament des Originalsongs in ein minimalistisches, jazz-orientiertes Arrangement. Clawfinger reduzierte die verzerrten Gitarrenwände komplett und ersetzte sie durch spezifische Instrumentierungen:

  • Einen prominenten, repetitiven Kontrabass-Lauf, der das harmonische Gerüst trägt.
  • Einen schleppenden, jazztypischen Swing-Rhythmus auf dem Schlagzeug.
  • Punktuell eingesetzte Bläser-Samples, die den Charakter einer Jazz-Combo imitieren.

Die originalen Gesangsspuren von Till Lindemann blieben in ihrer Struktur erhalten. Durch die Kombination des düsteren, lethargischen Sprechgesangs mit der beschwingten Jazz-Ästhetik entsteht ein starker stilistischer Kontrast, der den ironischen Charakter des Songtextes über Trägheit und Überdruss neu interpretiert.


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