Die Toten Hosen
Uno, Dos, Ultraviolento (Live im SO36)
Kurzübersicht zum Song
„Uno, Dos, Ultraviolento (Live im SO36)“ ist eine Liveaufnahme der Band Die Toten Hosen. Die Aufnahme bezieht sich im Titel auf das Berliner Musikclub SO36. Die Toten Hosen sind eine Punkrock-Band aus Düsseldorf. Der Titel „Uno, Dos, Ultraviolento“ ist im Repertoire der Band als Coverversion vertreten. Die Originalfassung stammt von der argentinischen Band Los Violadores. Der Songtitel ist spanisch.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 02:53
- Label: JKP/WM Germany
- ISRC: DEF241921056
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Uno, Dos, Ultraviolento (Live im SO36)
Herkunft und Veröffentlichung
„Uno, Dos, Ultraviolento“ ist eine Adaption des gleichnamigen Stücks der argentinischen Punk-Band Los Violadores aus dem Jahr 1985. Die Toten Hosen versahen das Lied mit einem deutschen Text von Campino und veröffentlichten die Studiofassung 1993 auf dem Album „Kauf MICH!“.
Die hier dokumentierte Live-Version entstand bei einem Konzert im SO36 in Berlin-Kreuzberg und erschien 1994 auf dem Live-Doppelalbum „Reich & sexy“. Das SO36, ein traditionsreicher Club der Berliner Punk- und Subkulturszene, war für die Band ein vertrauter und symbolträchtiger Auftrittsort.
Musikalische Merkmale der Live-Aufnahme
Die Live-Darbietung ist von hohem Tempo und roher Spielfreude geprägt. Andreas von Holst und Michael Breitkopf treiben den Song mit dichten, verzerrten Powerchords voran, während Andreas Meurer am Bass eine treibende Achtelbewegung spielt. Wolfgang Rohde am Schlagzeug hält das Stück mit schnellem, präzisem Schlagzeugspiel zusammen.
Die Aufnahme fängt die aggressive Clubatmosphäre unmittelbar ein: das Rauschen, die lauten Mitsing-Rufe des Publikums beim spanischsprachigen Refrain „Uno, dos, ultraviolento“ und der sarkastische Vortrag Campinos sind zentrale Elemente. Die Studio-Keyboards des Originals entfallen hier zugunsten eines direkteren, gitarrenlastigen Punk-Sounds.
Text und Motiv
Der Text erzählt aus der Perspektive eines Kinogängers, der sich von Hollywood-Gewalt faszinieren lässt und dessen Wahrnehmung zunehmend zwischen Filmfiktion und eigenem Alltag verschwimmt. Die titelgebende Zeile wie auch die Schlusssequenz „Wann ist endlich die Pause vorbei? Ich will jetzt Blut sehen!“ zitieren direkt die Vorlage von Los Violadores und werden im Live-Kontext vom Publikum skandiert.
Weiterführende Links
Externe Seiten zum Nachschlagen (Metadaten, Hintergrund, Lyrics).