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Nina Simone
Don't Let Me Be Misunderstood (Zeds Dead Remix)

Cover: Don't Let Me Be Misunderstood (Zeds Dead Remix) von Nina Simone

Kurzübersicht zum Song

"Don't Let Me Be Misunderstood" ist ein Lied, das 1964 in der Aufnahme von Nina Simone veröffentlicht wurde. Die Komposition stammt von Bennie Benjamin, Gloria Caldwell und Sol Marcus. Nina Simones Version erschien auf dem Album "Broadway-Blues-Ballads". Der Text formuliert die Bitte, trotz menschlicher Fehler nicht missverstanden zu werden. Die Aufnahme verbindet Gesang mit einem dramatisch angelegten Arrangement. Der Titel wurde später von zahlreichen Künstlern neu interpretiert.

Informationen zum Song

  • Genre: Electro
  • Dauer: 04:14
  • Tempo: 175 BPM
  • Label: Verve
  • ISRC: USUM71305776
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Don't Let Me Be Misunderstood (Zeds Dead Remix)

Entstehung und Veröffentlichung

Der Remix von Zeds Dead zu Nina Simones Don't Let Me Be Misunderstood wurde am 20. April 2012 als offizielle Single über Verve Records (Universal Music) digital veröffentlicht. Zeds Dead – das kanadische Produzentenduo Dylan Mamid und Zachary Rapp-Rovan – luden den Track zeitgleich auf ihrer SoundCloud-Seite als kostenlosen Download hoch. Die Aufnahme verwendet das Master der 1964 für das Album Broadway-Blues-Ballads entstandenen Nina-Simone-Interpretation, deren Rechte für diesen Remix freigegeben wurden.

Musikalische Merkmale

Der Remix behält das markante Klavier-Intro sowie Simones unveränderte Gesangsspur der Originalaufnahme bei und bettet sie in eine düstere, halftime-lastige Dubstep-Produktion ein. Ein tiefer, wobbelnder Bass-Lauf setzt nach den ersten Zeilen ein und mündet in einen schweren Drop, der mit Synth-Stabs und halligen Pausen arbeitet. Die Dynamik folgt dem klassischen Spannungsbogen vieler Bassmusik-Tracks jener Zeit, wobei das Tempo bei etwa 85 bpm verharrt.

Kulturelle Resonanz

Der Remix entwickelte sich in der nordamerikanischen EDM- und Festival-Szene rasch zu einem viralen Erfolg und verzeichnete innerhalb weniger Jahre über 30 Millionen Streams auf Plattformen wie Spotify. Er wurde in Sets von DJs wie Skrillex und Bassnectar gespielt und trug dazu bei, Nina Simones Werk einer jüngeren, mit elektronischer Tanzmusik sozialisierten Generation zugänglich zu machen.


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