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Nina Simone
Take Me To The Water

Cover: Take Me To The Water von Nina Simone

Kurzübersicht zum Song

„Take Me to the Water“ ist ein Song von Nina Simone. Die Aufnahme erschien 1966 auf dem Album „Let It All Out“. Das Album wurde von Philips Records veröffentlicht. Das Stück gehört zum Repertoire afroamerikanischer Spirituals und Gospel-Traditionen. Nina Simone verbindet in ihrer Interpretation Gesang mit einer stark rhythmischen, gospelnahen Gestaltung. Die Aufnahme steht im Kontext von Simones Hinwendung zu traditionellem geistlichem Material in der Mitte der 1960er Jahre. Der Song wurde durch Simones Version einem breiten Pop- und Jazzpublikum zugänglich gemacht. Die Darbietung verbindet sakrale Bildsprache mit der expressiven Vortragsweise, die Simones Stil prägte.

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MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
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Take Me To The Water

Entstehung und Aufnahme

„Take Me to the Water“ erschien erstmals 1967 auf Nina Simones Album High Priestess of Soul, das beim Label Philips Records veröffentlicht wurde. Die Aufnahmen leitete der Produzent Hal Mooney in New York City. Das Stück ist eine Interpretation des traditionellen afroamerikanischen Spirituals „Take Me to the Water“ und bildet den ersten Titel der zweiten LP-Seite der Originalpressung.

Musikalische Merkmale

Die Studioproduktion setzt auf eine reduzierte Instrumentierung: Simone begleitet sich am Klavier, ergänzt um eine Rhythmusgruppe aus Bass und Schlagzeug. Ein mehrstimmiger, gemischter Chor antwortet auf ihren Gesang und verleiht dem Arrangement eine wechselrufartige Struktur. Langsame Tempi, repetitive Klaviermotive und der sparsame Einsatz von Instrumenten verdichten die Darbietung zu einer meditativen, gospelgetragenen Klangwelt.

Text und Bedeutung

Der von Simone vorgetragene Text basiert auf dem Ruf „Take me to the water to be baptized“ und der Liebeserklärung „I love Jesus“. Das Lied stammt aus dem Bestand spiritueller Lieder der afroamerikanischen Kirchenmusik, die seit dem 19. Jahrhundert im Kontext der Taufe mündlich überliefert werden. Simones Fassung bewahrt den rituellen, repetitiven Charakter und integriert ihn in ein Repertoire, das sie in den späten 1960er Jahren auch auf Konzertbühnen einsetzte.


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