Meat Loaf
I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That)
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 05:21
- Label: Virgin Records / Virgin Catalogue / EMI Catalogue / UMC (Universal Music Catalogue) / Firefly / Maquette / UME - Global Clearing House
- ISRC: GBAAA9301138
- Veröffentlichungen: 8 Albums verfügbar
I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That)
Entstehungsgeschichte von „I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“
„I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“ ist ein Song von Meat Loaf, geschrieben von Jim Steinman. Er erschien 1993 auf dem Album Bat Out of Hell II: Back into Hell und wurde als dessen Lead-Single veröffentlicht. Die Zusammenarbeit von Meat Loaf und Steinman knüpfte damit direkt an das erfolgreiche Album Bat Out of Hell von 1977 an.
Steinman erklärte mehrfach, dass das oft diskutierte „that“ im Songtext nicht rätselhaft gemeint sei: Gemeint sind jeweils die Dinge, die in den unmittelbar vorhergehenden Textzeilen genannt werden. Der Song wurde von Roy Bittan und Steven Rinkoff produziert; Bittan war bereits als Pianist von Bruce Springsteens E Street Band bekannt.
Musikalische Merkmale und Produktion
Der Titel ist ein groß angelegter Rock-Song mit deutlichen Elementen aus Opernrock und Power-Ballade, typisch für Jim Steinmans dramatischen Kompositionsstil. Auffällig sind die lange Spielzeit, starke Dynamikwechsel, ein orchestraler Klangansatz, Klavier, E-Gitarren, Schlagzeug und chorartige Arrangements.
In der Albumfassung ist der Song deutlich länger als die Single-Version. Ein markantes Merkmal ist das Duett-Finale: Die weibliche Gesangsstimme stammt auf der Albumaufnahme von Lorraine Crosby, die im Musikvideo jedoch nicht auftritt. Dort ist stattdessen Dana Patrick zu sehen, während die weiblichen Gesangsparts visuell von einem Model dargestellt werden.
Kulturelle und historische Bedeutung
Der Song wurde zu Meat Loafs größtem internationalen Hit und prägte die öffentliche Wahrnehmung seines Spätwerks entscheidend. Er steht exemplarisch für das Comeback von Meat Loaf in den 1990er Jahren und für die anhaltende Popularität von Jim Steinmans theatralischem Rockstil im Mainstream.
Das aufwendig inszenierte Musikvideo unter der Regie von Michael Bay trug erheblich zur Bekanntheit des Songs bei. Es gewann 1994 bei den MTV Video Music Awards den Preis für das Best Video from a Film-Segment im Zusammenhang mit The Making of "I'd Do Anything for Love" nicht; gesichert ist jedoch, dass das Video stark im Musikfernsehen präsent war. Ohne belastbare Quelle sollten weitergehende Preisangaben zum Video vorsichtig behandelt werden.
Verifizierbare Fakten: Charts und Auszeichnungen
- Platz 1 der Billboard Hot 100 in den USA.
- Platz 1 der UK Singles Chart im Vereinigten Königreich.
- Der Song gewann den Grammy Award für Best Rock Vocal Performance, Solo für Meat Loaf.
- Er gehört zu den bekanntesten Titeln des Albums Bat Out of Hell II: Back into Hell, das weltweit ein großer Verkaufserfolg war.
Interessante Fakten
Die Frage, was mit „but I won’t do that“ gemeint ist, wurde über Jahre intensiv diskutiert und ist einer der bekanntesten Interpretationsstreitpunkte der Popmusik der 1990er Jahre. Steinman widersprach der verbreiteten Annahme, die Aussage sei absichtlich unklar formuliert; nach seiner eigenen Erklärung ergibt sich die Bedeutung jeweils direkt aus dem Kontext der Strophen.
Weiterführende Links
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