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Julie London
Cry Me A River

Cover: Cry Me A River von Julie London

Kurzübersicht zum Song

Cry Me A River ist ein klassischer Jazz- und Pop-Song, der von Arthur Hamilton geschrieben wurde. Die bekannteste Version stammt von Julie London, die den Song 1955 veröffentlichte. Der Song handelt von einer gebrochenen Beziehung und dem Schmerz, den die Protagonistin empfindet, während sie ihrem Ex-Partner mitteilt, dass er um ihre Tränen nicht weinen soll, da sie ihm nicht mehr nachtrauert. Londons gefühlvolle und rauchige Stimme verleiht dem Stück eine melancholische Note, die es zu einem zeitlosen Klassiker macht.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:58
  • Tempo: 102 BPM
  • Label: ImpDigital / PnR / TP4 Music / Putlabel / Capitol Records / AP Digital / Photoplay Records / OVC Media / MnJ Music
  • ISRC: USEM39200253
  • Veröffentlichungen: 11 Albums, 1 EP verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Cry Me A River

Cry Me a River von Julie London: Hintergrund und Entstehung

Cry Me a River ist ein Song des US-amerikanischen Songwriters Arthur Hamilton. Julie London machte das Lied 1955 mit ihrer Aufnahme für Liberty Records international bekannt. Die Aufnahme erschien auf ihrem Debütalbum Julie Is Her Name.

Zur Entstehung des Songs ist gesichert, dass Arthur Hamilton ihn ursprünglich für Ella Fitzgerald schrieb. Fitzgerald sang das Lied jedoch nicht in dem vorgesehenen Filmprojekt, sodass es zunächst ungenutzt blieb. Erst Julie Londons Version machte Cry Me a River zu einem Standard des amerikanischen Pop- und Jazzrepertoires.

Musikalische Merkmale der Julie-London-Version

Die Aufnahme von Julie London ist für ihre extreme Reduktion bekannt. Begleitet wird sie im Kern nur von Barney Kessel an der Gitarre und Ray Leatherwood am Bass. Gerade diese sparsame Instrumentierung prägt den intimen, nächtlichen Charakter der Einspielung.

Stilistisch bewegt sich die Version zwischen Traditional Pop und Jazz. Charakteristisch sind Londons zurückgenommener, hauchiger Gesang, das langsame Tempo und die betont nüchterne, elegante Phrasierung. Die Produktion gilt als Beispiel dafür, wie mit minimalen Mitteln eine starke atmosphärische Wirkung erzielt werden kann.

Kulturelle und historische Bedeutung

Julie Londons Aufnahme gilt als die definitive Frühfassung des Songs und trug wesentlich dazu bei, dass Cry Me a River zu einem vielfach interpretierten Standard wurde. Das Lied ist eng mit ihrem künstlerischen Image verbunden und zählt zu ihren bekanntesten Aufnahmen.

Zusätzliche Bekanntheit erhielt die Aufnahme durch ihre Verwendung im Film The Girl Can’t Help It von 1956, in dem Julie London den Song auch performt.

Verifizierbare Fakten zu Veröffentlichung und Erfolg

  • Komponist und Texter: Arthur Hamilton
  • Bekannte Julie-London-Aufnahme: 1955
  • Album: Julie Is Her Name
  • Label: Liberty Records
  • Mitwirkende der Kernbesetzung: Julie London, Barney Kessel, Ray Leatherwood
  • Die Single erreichte Platz 9 der Billboard Hot 100.
  • Die Aufnahme wurde in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.

Einordnung

Cry Me a River von Julie London ist ein seltenes Beispiel dafür, dass eine sehr zurückhaltend produzierte Aufnahme zu einem dauerhaften Pop- und Jazzstandard wurde. Ihre Version wird bis heute häufig als Referenz genannt, wenn es um minimalistische, stimmungsvolle Gesangsinterpretationen der 1950er Jahre geht.


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zuletzt: vor 61 Tg
(07.04.2026 02:00 UTC)
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