Julian Lloyd Webber
Gounod, J.S. Bach: Ave Maria, CG 89a (After Prelude in C Major, BWV 846/I) [Arr. Palmer for Cello & Orchestra]
Kurzübersicht zum Song
Das Stück verbindet Charles Gounods „Ave Maria“ mit dem Präludium in C-Dur BWV 846/1 aus Johann Sebastian Bachs „Das wohltemperierte Klavier“. Die Katalogangabe „CG 89a“ verweist auf die Werkfassung von Gounods „Ave Maria“. Der Zusatz „After Prelude in C Major, BWV 846/I“ benennt das Bach-Präludium als musikalische Grundlage. Die Bezeichnung „Arr. Palmer for Cello & Orchestra“ kennzeichnet ein Arrangement für Violoncello und Orchester von Palmer. Julian Lloyd Webber ist ein britischer Cellist. Die hier genannte Fassung ist auf das Violoncello als Soloinstrument ausgerichtet. Der Titel verwendet den lateinischen Text „Ave Maria“, der im christlichen Kontext als Mariengebet bekannt ist.
Gounod, J.S. Bach: Ave Maria, CG 89a (After Prelude in C Major, BWV 846/I) [Arr. Palmer for Cello & Orchestra]
Werkgrundlage und Bearbeitung
Ave Maria, CG 89a, ist ein Werk von Charles Gounod über das Präludium in C-Dur BWV 846/1 aus Johann Sebastian Bachs Das wohltemperierte Klavier. Gounod legte über Bachs durchgehende Klavierfigur eine gesangliche Melodie, die im 19. Jahrhundert zu einer der bekanntesten Vertonungen des lateinischen Gebets Ave Maria wurde.
Die Bezeichnung Arr. Palmer for Cello & Orchestra weist auf eine Bearbeitung für Violoncello und Orchester hin. Damit wird die ursprünglich vokale Melodielinie auf das Cello übertragen, während die harmonische Grundlage des Bach-Präludiums in orchestrierter Form erhalten bleibt.
Bezug zu Julian Lloyd Webber
Julian Lloyd Webber ist ein britischer Cellist, der besonders durch Einspielungen des romantischen und populären Cellorepertoires bekannt wurde. Eine Aufführung oder Aufnahme dieses Stücks durch Julian Lloyd Webber steht in der Tradition, vokale oder lyrische Miniaturen für das Violoncello nutzbar zu machen, weil das Instrument wegen seines kantablen Tons häufig mit der menschlichen Stimme verglichen wird.
Musikalische Merkmale
Die musikalische Substanz des Stücks verbindet barocke Harmonik und gleichmäßige Begleitbewegung aus Bachs Präludium mit der weit ausschwingenden, legato geführten Melodie Gounods. In einer Fassung für Cello und Orchester tritt das Soloinstrument typischerweise als Träger der Hauptmelodie hervor, während das Orchester die harmonische Stütze und klangliche Ausweitung übernimmt.
Der Charakter von Ave Maria ist getragen, lyrisch und meditativ. Gerade in der Cellofassung wirkt die lange, gesangliche Linienführung besonders prägnant, weil das Instrument Phrasen mit großem Tonansatz, Vibrato und gebundenem Spiel formen kann.
Kulturelle Bedeutung
Gounods Ave Maria gehört zu den international bekanntesten geistlich konnotierten Konzertstücken des 19. Jahrhunderts. Das Werk ist seit langem fester Bestandteil von Konzertprogrammen, kirchlichen Anlässen und Crossover-Repertoires, wobei Bearbeitungen für unterschiedliche Soloinstrumente wesentlich zu seiner Verbreitung beigetragen haben.
Weiterführende Links
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