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Gus Backus
Ich hab' noch einen Koffer in Berlin

Cover: Ich hab' noch einen Koffer in Berlin von Gus Backus

Kurzübersicht zum Song

„Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin“ ist ein deutschsprachiges Chanson. Das Lied wurde 1951 durch Marlene Dietrich im Film „Das Urteil von Nürnberg“ nicht eingeführt, sondern geht auf ihr Bühnen- und Repertoireumfeld der Nachkriegszeit zurück. Die Musik stammt von Ralph Maria Siegel. Der Text stammt von Aldo von Pinelli. Das Lied zählt zu den bekanntesten Berlin-Liedern des 20. Jahrhunderts. Die Zeile „Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin“ wurde im deutschen Sprachraum zu einer geflügelten Wendung für fortbestehende Verbundenheit mit der Stadt. Gus Backus nahm den Titel als Interpret in deutscher Sprache auf. Die Komposition verbindet Elemente des Schlagers mit der Form des Chansons. Inhaltlich verknüpft das Lied Reise, Erinnerung und Heimatzug als zentrale Motive.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 02:57
  • Label: Jube Pops
  • ISRC: DEL112300270
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Ich hab' noch einen Koffer in Berlin

Hintergrund

Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin ist ein deutschsprachiges Lied, das 1951 für den Film Hallo, Fräulein! entstand. Die Musik schrieb Ralph Maria Siegel, und den Text verfasste Aldo von Pinelli. Im Film wurde das Lied von Marlene Dietrich gesungen.

Kulturelle Bedeutung

Das Lied entwickelte sich zu einem musikalischen Sinnbild für die Verbundenheit mit Berlin. Die Titelzeile „Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin“ wurde im deutschen Sprachgebrauch zu einer festen Redewendung für eine fortbestehende emotionale Bindung an die Stadt. Marlene Dietrich nahm das Lied in ihr Repertoire auf und trug wesentlich dazu bei, dass es international mit ihrer Person und mit Berlin verbunden blieb.

Version von Gus Backus

Gus Backus gehörte in den 1960er Jahren zu den Interpreten, die das Lied neu aufnahmen. Seine Fassung steht in der Tradition deutschsprachiger Schlagerbearbeitungen jener Zeit, in der bekannte Titel aus Film und Repertoire der 1950er Jahre für ein breites Publikum erneut veröffentlicht wurden.

Einordnung

Der Song verbindet die Form des Chansons mit Elementen des deutschsprachigen Schlagers. Inhaltlich kreist das Lied um Abschied, Wiederkehr und die besondere Anziehungskraft Berlins, wodurch es über Jahrzehnte im kulturellen Gedächtnis der Stadt präsent blieb.


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