Earl Van Dyke
The Stingray (Album Version)
Kurzübersicht zum Song
"The Stingray" ist ein Instrumentalstück von Earl Van Dyke. Die Aufnahme erschien in einer Albumfassung unter dem Titel "The Stingray (Album Version)". Earl Van Dyke war als Keyboarder und Bandleader eng mit dem Motown-Umfeld verbunden. Der Titel wird seinem instrumentalen Repertoire zugeordnet. Die Bezeichnung "Album Version" kennzeichnet die auf einem Album veröffentlichte Fassung des Stücks.
Informationen zum Song
- Genre: R&B
- Dauer: 05:02
- Tempo: 101 BPM
- Label: UNI/MOTOWN
- ISRC: USMO10300925
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
The Stingray (Album Version)
Entstehungsgeschichte
„The Stingray“ wurde von Earl Van Dyke und Motowns A&R-Mann William „Mickey“ Stevenson komponiert. Stevenson zeichnete auch für die Produktion verantwortlich. Die Aufnahme entstand 1965 in den Hitsville U.S.A.-Studios in Detroit mit den Funk Brothers, dem festen Motown-Studioteam. Als Sessionleiter saß Van Dyke an der Hammond B3.
Musikalische Merkmale
Das Instrumentalstück wird von einem markanten, sich wiederholenden Baritonsaxofon-Riff getragen, gespielt von Mike Terry. Ergänzt wird es durch Robert Whites prägnante Gitarrenlinien und die treibende Rhythmussektion mit James Jamerson am Bass und Benny Benjamin am Schlagzeug. Van Dykes Orgelspiel verleiht dem Track den typischen druckvollen Motown-Soul-Sound.
Veröffentlichung und Album-Version
Die Single-Version erschien im Mai 1965 auf dem Motown-Sublabel Soul (Katalognummer S-35009). Die Album-Version stammt vom Album Earl Van Dyke & The Soul Brothers, das 1965 aufgenommen, aber erst 1994 auf dem britischen Label Sequel Records veröffentlicht wurde, mit „The Stingray“ als Titelstück. Diese spätere Veröffentlichung enthält die vollständige Studioversion des Songs in einer gegenüber der Single längeren Fassung.
Chartplatzierungen und kulturelle Resonanz
Die Single erreichte im Juni 1965 Platz 48 der Billboard-Hot-R&B-Singles-Charts und gelangte auf Rang 97 der Pop-Charts. In den 1970er Jahren avancierte „The Stingray“ zu einem Northern-Soul-Klassiker und wurde häufig in britischen Clubs wie dem Wigan Casino gespielt. Die eingängige Bariton-Hookline machte den Titel zu einem wiedererkennbaren Instrumental der Motown-Ära.
Weiterführende Links
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