Bob Marley & The Wailers
Concrete Jungle Dub
Kurzübersicht zum Song
„Concrete Jungle Dub“ ist eine Dub-Version im Werkzusammenhang von Bob Marley & The Wailers. Der Titel bezieht sich auf das Stück „Concrete Jungle“. „Concrete Jungle“ erschien 1973 auf dem Album „Catch a Fire“ von Bob Marley & The Wailers. Das Original wurde von Bob Marley geschrieben. „Concrete Jungle“ gehört zu den frühen international verbreiteten Aufnahmen der Gruppe. Der Titel „Concrete Jungle“ verbindet Reggae mit einer urban geprägten Bildsprache. Die Bezeichnung „Dub“ kennzeichnet in der jamaikanischen Musikpraxis eine abgemischte Version mit starker Betonung von Rhythmusgruppe und Studioeffekten.
Informationen zum Song
- Genre: Reggae
- Dauer: 03:06
- Tempo: 129 BPM
- Label: Cleopatra Records
- ISRC: USA560702607
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Concrete Jungle Dub
Einordnung und Veröffentlichung
„Concrete Jungle Dub“ ist eine Dub-Version im Umfeld von Bob Marley & The Wailers. Der Titel steht in direkter Beziehung zu „Concrete Jungle“, einem Stück der Wailers aus dem Album Catch a Fire, das 1973 erschien.
Musikalische Merkmale
Als Dub-Fassung folgt „Concrete Jungle Dub“ den stilistischen Merkmalen des jamaikanischen Dub der 1970er Jahre. Dazu gehören eine starke Betonung von Bass und Schlagzeug, der gezielte Einsatz von Hall- und Echoeffekten sowie eine Reduktion oder fragmentarische Einblendung von Gesangsspuren gegenüber der regulären Songfassung.
Die musikalische Grundlage stammt aus dem Reggae-Kontext der Wailers, in dem Offbeat-Gitarren, ein tragender Basslauf und ein rhythmisch prägnantes Schlagzeug zentrale Elemente bilden. Dub-Versionen dieser Art wurden in Jamaika typischerweise als Studiobearbeitungen vorhandener Mehrspuraufnahmen erstellt.
Kultureller Kontext
Der Bezug auf „Concrete Jungle“ verbindet die Dub-Version mit einem der frühen international bekannten Songs der Wailers aus ihrer Island-Phase. Catch a Fire gilt als ein Schlüsselalbum für die weltweite Verbreitung des Reggae außerhalb Jamaikas.
Dub entwickelte sich in Jamaika als eigenständige Produktions- und Remixpraxis, bei der Toningenieure vorhandene Reggae-Aufnahmen kreativ umformten. In diesem historischen Zusammenhang steht auch „Concrete Jungle Dub“ als Beispiel für die enge Verbindung zwischen Roots-Reggae-Material und der experimentellen Studiokultur des Dub.
Weiterführende Links
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