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Peter Tosh
I Am That I Am

Cover: I Am That I Am von Peter Tosh

Kurzübersicht zum Song

„I Am That I Am“ ist ein Song von Peter Tosh. Der Titel stammt aus dem 1977 erschienenen Album „Equal Rights“. Das Album wurde bei Columbia Records veröffentlicht. Peter Tosh ordnete den Song seinem Roots-Reggae-Repertoire zu. Der Titel greift eine Formulierung auf, die im biblischen Buch Exodus mit der Selbstbezeichnung Gottes verbunden ist. Die Aufnahme steht im Kontext von Peter Toshs künstlerischer Phase, in der er Rastafari, spirituelle Selbstbehauptung und politische Emanzipation in seinen Liedern bündelte. „Equal Rights“ erschien in einer Werkphase, in der Peter Tosh internationale Aufmerksamkeit als Solokünstler gewann.

Informationen zum Song

  • Genre: Reggae
  • Dauer: 04:28
  • Tempo: 146 BPM
  • Label: Columbia/Legacy
  • ISRC: USSM17600555
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
I Am That I Am

Entstehung und Albumkontext

Der Song I Am That I Am ist der Eröffnungstrack von Peter Toshs zweitem Studioalbum Equal Rights, das 1977 bei Columbia Records erschien. Die Aufnahmen fanden in den Dynamics Studios in Kingston, Jamaika, statt. Das Album markierte Toshs endgültige Emanzipation von den Wailers und festigte sein Profil als radikaler Solokünstler mit klar politisch-spiritueller Botschaft.

Musikalische Merkmale

Das Stück ist ein klassisches Beispiel des Roots-Reggae. Es baut auf dem charakteristischen One-Drop-Rhythmus auf, getragen von einer tiefen, melodischen Basslinie und akzentuierender Rhythmusgitarre. Eine kraftvolle Bläsersektion verleiht dem Song hymnische Größe und unterstreicht die Dringlichkeit des Texts. Die auf dem gesamten Album Equal Rights agierende Rhythmusgruppe bestand aus Sly Dunbar (Schlagzeug) und Robbie Shakespeare (Bass); die Bläserarrangements übernahm Clive Hunt.

Kulturelle und historische Bedeutung

Der Titel ist ein direktes Zitat aus dem Alten Testament (Exodus 3,14) und verweist auf die Selbstoffenbarung Gottes gegenüber Moses. Peter Tosh überträgt dieses Motiv in den Rastafari-Kontext und formt daraus eine Hymne auf spirituelle Souveränität, Selbstbestimmung und die göttliche Herkunft des afrikanischstämmigen Menschen. Textzeilen wie „I am that I am / I am the son of the King“ sind eine unmissverständliche Absage an das als Babylon begriffene Unterdrückungssystem und galten insbesondere der schwarzen Diaspora als emanzipatorische Kampfparole.


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