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Bauhaus
The Man with X-Ray Eyes

Cover: The Man with X-Ray Eyes von Bauhaus

Kurzübersicht zum Song

"The Man with X-Ray Eyes" ist ein Song der englischen Band Bauhaus. Der Titel erschien 1979 auf der Debütsingle „Bela Lugosi’s Dead“ als B-Seite. Die Besetzung von Bauhaus bestand in dieser Phase aus Peter Murphy, Daniel Ash, David J und Kevin Haskins. Der Song gehört stilistisch zum frühen Post-Punk- und Gothic-Rock-Umfeld der Band. Der Titel greift sprachlich das Motiv des „Röntgenblicks“ auf. Eine spätere Studiofassung des Stücks erschien 1980 auf dem Album „In the Flat Field“.

Informationen zum Song

  • Genre: Alternative
  • Dauer: 03:05
  • Label: Beggars Banquet
  • ISRC: GBAZP8100284
  • Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
The Man with X-Ray Eyes

Entstehungsgeschichte

„The Man with X-Ray Eyes“ entstand während der Arbeiten zum zweiten Studioalbum Mask der britischen Post-Punk-Band Bauhaus. Der Song wurde von allen vier Mitgliedern – Peter Murphy, Daniel Ash, David J und Kevin Haskins – gemeinsam geschrieben. Die Aufnahmen fanden 1981 in den Jam Studios sowie den Playground Studios in London statt, wobei die Band das Album in Eigenregie produzierte. Als Toningenieur war Ken Thomas beteiligt, der bereits mit Künstlern wie den Sex Pistols gearbeitet hatte. Das Stück wurde im Oktober 1981 als Teil der LP Mask bei Beggars Banquet Records veröffentlicht.

Musikalische Merkmale

Der Track zeichnet sich durch eine für Bauhaus typische, reduzierte und zugleich atmosphärisch dichte Instrumentierung aus. David Js treibende, melodische Basslinie bildet das rhythmische Fundament, über dem Daniel Ash verzerrte Gitarrenfragmente und scharfe Akzentläufe setzt. Kevin Haskins’ Schlagzeugspiel fügt präzise, oft marschähnliche Beats hinzu. Ein zentrales Element ist das von Daniel Ash eingespielte Saxophon-Solo, das der ansonsten minimalistischen Struktur eine unerwartete Dissonanz verleiht. Peter Murphys eindringlicher Bariton-Gesang bewegt sich zwischen monotoner Deklamation und expressivem Ausbruch. Die Produktion verzichtet auf Überlagerungen und betont die hallige, räumliche Klangästhetik, die den frühen Bauhaus-Sound prägte.


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