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Bauhaus
Telegram Sam (Live)

Cover: Telegram Sam (Live) von Bauhaus

Kurzübersicht zum Song

„Telegram Sam (Live)“ ist eine Liveaufnahme der Band Bauhaus. Das Stück ist eine Interpretation des Songs „Telegram Sam“ von T. Rex. Das Original „Telegram Sam“ wurde von Marc Bolan geschrieben. T. Rex veröffentlichte „Telegram Sam“ 1972 als Single. Bauhaus gehörten zur britischen Post-Punk- und Gothic-Rock-Szene. Die Band bestand in ihrer klassischen Besetzung aus Peter Murphy, Daniel Ash, David J und Kevin Haskins. Bauhaus veröffentlichten Aufnahmen fremder Songs mehrfach als Teil ihres Repertoires. Die Bezeichnung „Live“ kennzeichnet die Aufnahme als Mitschnitt einer Konzertaufführung.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 02:20
  • Label: Vox Humana
  • ISRC: UKDNQ1568007
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Telegram Sam (Live)

Ursprung und Coverversion

„Telegram Sam“ ist eine Komposition der britischen Glam-Rock-Band T. Rex, geschrieben von Marc Bolan. Das Original erschien im Januar 1972 als Single und erreichte Platz 1 der britischen Charts. Bauhaus integrierten den Song früh in ihr Live-Repertoire und veröffentlichten im Dezember 1980 eine Studio-Coverversion als dritte Single der Band. Die Entscheidung für das Stück spiegelt die Bewunderung von Bauhaus für den Glam Rock und dessen düster-theatralische Elemente wider, die in ihren eigenen Post-Punk-Stil einflossen.

Live-Aufnahme und Veröffentlichung

Die offizielle Live-Fassung von „Telegram Sam“ erschien 1982 auf dem Album Press the Eject and Give Me the Tape (Beggars Banquet). Diese Aufnahme entstand am 24. Oktober 1981 im Royal Court Theatre in Liverpool. Das Album versammelt Mitschnitte verschiedener Konzerte und dokumentiert die intensive Bühnenpräsenz der Band in ihrer frühen Phase. Press the Eject and Give Me the Tape erreichte Platz 21 der britischen Independent-Charts.

Musikalische Merkmale der Live-Version

Die Live-Interpretation zeichnet sich durch ein erhöhtes Tempo und eine rohere, gitarrenbetonte Darbietung aus. Daniel Ashs verzerrte, schneidende Gitarrenriffs treiben den Song, während das Bassspiel von David J und die treibende Rhythmusarbeit von Kevin Haskins eine hypnotische Grundierung schaffen. Peter Murphys Gesang schwankt zwischen kehligem Crooning und ekstatischen Ausbrüchen, wodurch Bolans popkulturelle Vorlage eine bedrohliche, fast rituelle Aura erhält.


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