Aretha Franklin
Drown in My Own Tears
Kurzübersicht zum Song
„Drown in My Own Tears“ ist ein Song, der von Henry Glover geschrieben wurde. Die ursprüngliche Hitversion erschien 1951 von Lula Reed mit Sonny Thompson. Aretha Franklin nahm den Song für ihr Album „The Great Aretha Franklin“ auf. Das Album wurde 1964 bei Columbia Records veröffentlicht. Aretha Franklins Version steht damit in der Tradition eines bereits etablierten Rhythm-and-Blues-Standards. Der Song wurde im Repertoire mehrerer bedeutender US-Interpreten geführt. Eine besonders einflussreiche Fassung veröffentlichte Ray Charles 1956. Aretha Franklin interpretierte das Stück in einer soulbetonten Lesart innerhalb ihrer frühen Columbia-Phase.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 04:03
- Tempo: 130 BPM
- Label: Rhino Atlantic
- ISRC: USAT20102228
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Drown in My Own Tears
Einordnung und Veröffentlichung
Drown in My Own Tears ist ein Song, den Henry Glover schrieb. Die bekannteste frühe Aufnahme veröffentlichte Ray Charles im Jahr 1956, und diese Version erreichte Platz 1 der Billboard-R&B-Charts. Aretha Franklin nahm den Titel später als Coverversion auf.
Aretha Franklins Aufnahme
Aretha Franklin veröffentlichte Drown in My Own Tears auf dem Album Aretha Now aus dem Jahr 1968. Das Album erschien bei Atlantic Records. Franklins Fassung steht damit in einer Werkphase, in der sie Soul, Gospel und Rhythm-and-Blues in dicht arrangierten Studioaufnahmen verband.
Musikalische Merkmale
Der Song ist eine Ballade mit starker Verankerung in Blues, Soul und Gospel. Der Text kreist um Verlust, Einsamkeit und überwältigenden Liebeskummer. In Aretha Franklins Interpretation trägt besonders ihr klaviernaher, gospelgeprägter Vortrag die emotionale Wirkung des Stücks.
Historische Bedeutung des Songs
Drown in My Own Tears gehört zu den Liedern, die eng mit dem Übergang vom Nachkriegs-Rhythm and Blues zum späteren Soul verbunden sind. Die Version von Ray Charles gilt als prägende Aufnahme dieses Repertoires. Aretha Franklins Einspielung knüpft an diese Tradition an und verortet den Song innerhalb des klassischen Atlantic-Soul der späten 1960er Jahre.
Weiterführende Links
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