Yeah Yeah Yeahs
Maps
Kurzübersicht zum Song
„Maps“ ist ein Song der US-amerikanischen Indie-Rock-Band Yeah Yeah Yeahs. Der Titel erschien 2003 auf dem Debütalbum „Fever to Tell“. Die Band bestand zu dieser Zeit aus Karen O, Nick Zinner und Brian Chase. „Maps“ wurde auch als Single veröffentlicht. Der Song zählt zu den bekanntesten Veröffentlichungen der Band. Das Stück ist für sein zurückgenommenes Tempo und seinen vergleichsweise melodischen Aufbau bekannt. Das Musikvideo zeigt Karen O beim Singen vor einer Gruppe von Kadetten. Regie beim Video führte Patrick Daughters. Das Lied erhielt breite mediale Aufmerksamkeit und gilt als prägender Titel des Indie-Rock der 2000er Jahre.
Informationen zum Song
- Genre: Alternative
- Dauer: 03:39
- Tempo: 119 BPM
- Label: Polydor Records / Yeah Yeah Yeahs - Fever to Tell PS
- ISRC: USIR10300259
- Veröffentlichungen: 1 Single, 2 Albums verfügbar
Maps
Allgemeines
„Maps“ ist ein Song der New Yorker Indie-Rock-Band Yeah Yeah Yeahs. Das Stück erschien 2003 auf dem Debütalbum Fever to Tell und wurde auch als Single veröffentlicht. Der Titel wird häufig als Akronym von „My Angus Please Stay“ gedeutet, bezogen auf Angus Andrew von der Band Liars.
Entstehung und Kontext
Der Song wurde von Karen O, Nick Zinner und Brian Chase geschrieben. „Maps“ gilt als einer der bekanntesten Titel der Band und markierte einen wichtigen Moment in ihrer frühen Karriere. Das Lied steht innerhalb von Fever to Tell für eine deutlich zurückgenommene, emotionale Seite der Gruppe, die auf dem Album neben deutlich raueren und schnelleren Stücken hervortritt.
Musikalische Merkmale
Musikalisch verbindet „Maps“ Indie Rock mit einer vergleichsweise schlichten, langsamen Dramaturgie. Der Song ist für sein reduziertes Gitarrenspiel, den klaren Schlagzeugpuls und Karen Os eindringlichen Gesang bekannt. Die Produktion setzt auf Zurückhaltung und lässt der Melodie sowie der emotionalen Spannung des Vortrags viel Raum.
Musikvideo
Das Musikvideo zu „Maps“ wurde von Patrick Daughters inszeniert. Es zeigt die Band bei einer Performance vor einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern in einem Turnhallen- oder Aula-ähnlichen Raum. Besonders bekannt wurde das Video durch den Moment, in dem Karen O während des Auftritts sichtbar Tränen in den Augen hat; diese Szene wurde vielfach mit der emotionalen Wirkung des Songs verbunden.
Rezeption und Bedeutung
„Maps“ entwickelte sich zu einem der prägenden Indie-Rock-Songs der 2000er Jahre. Das Stück wurde von zahlreichen Künstlern gecovert und in verschiedenen Medien rezipiert. Eine besonders bekannte Neuinterpretation ist „Hold On, We’re Going Home“ nicht; stattdessen basiert der Song „Runaways“ von The Killers nicht auf „Maps“—relevant ist hier vor allem, dass „Maps“ selbst von vielen späteren Indie- und Pop-Produktionen als stilistischer Bezugspunkt behandelt wurde.
Chartplatzierungen und spätere Anerkennung
In Großbritannien erreichte „Maps“ eine Platzierung in den Singlecharts und gewann dort früh an Aufmerksamkeit. In späteren Bestenlisten von Musikmagazinen und Redaktionen wurde der Song regelmäßig unter den wichtigen Liedern der 2000er Jahre geführt. Die anhaltende Präsenz des Stücks trug wesentlich dazu bei, den Status der Yeah Yeah Yeahs im Indie-Rock dauerhaft zu festigen.
Weiterführende Links
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