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Wanda Jackson
Kansas City

Cover: Kansas City von Wanda Jackson

Kurzübersicht zum Song

„Kansas City“ ist ein Rhythm-and-Blues-Song von Jerry Leiber und Mike Stoller. Die Erstaufnahme erschien 1952 mit Little Willie Littlefield. Wanda Jackson veröffentlichte ihre Version 1961 auf dem Album „There’s a Party Goin’ On“. Das Album erschien bei Capitol Records. Jacksons Fassung steht stilistisch zwischen Rock ’n’ Roll und Country. Der Song gehört zu den mehrfach interpretierten Standards der US-Popularmusik. Eine besonders bekannte Version nahm Wilbert Harrison 1959 auf. Der Text nennt Kansas City als Zielort und verwendet die Zeile „They got some crazy little women there, and I’m gonna get me one“ in der populären Songfassung.

Informationen zum Song

  • Genre: Country
  • Dauer: 02:40
  • Label: Backline / UME - Global Clearing House / Golden Ear Music Ltd. / Wagram Music
  • ISRC: USCN16000062
  • Veröffentlichungen: 4 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Kansas City

Einordnung des Songs

Kansas City ist ein Rhythm-and-Blues-Song von Jerry Leiber und Mike Stoller aus dem Jahr 1952. Die erste veröffentlichte Aufnahme erschien 1952 in der Fassung von Little Willie Littlefield unter dem Titel K.C. Loving. Der Song entwickelte sich in den 1950er und 1960er Jahren zu einem viel aufgenommenen Standard zwischen R&B, Rock ’n’ Roll und Rockabilly.

Wanda Jacksons Version

Wanda Jackson nahm Kansas City als Interpretin eines bereits etablierten Repertoirestücks auf. Jackson gehörte zu den prägenden Sängerinnen des Rockabilly und verband in ihren Aufnahmen regelmäßig Elemente aus Rock ’n’ Roll, Country und Rhythm and Blues. Eine Einspielung dieses Titels durch Jackson steht damit in der Tradition, R&B-Material mit ihrer markanten, rauen Gesangsstimme und einem rockabillynahen Zugriff zu interpretieren.

Musikalischer Kontext

Der Song ist für seine klare, bluesbasierte Struktur bekannt und wurde in zahlreichen Versionen mit treibendem Backbeat, Klavier- oder Gitarrenbegleitung und einem auf Direktheit angelegten Vortrag umgesetzt. Gerade im Umfeld von Wanda Jacksons Repertoire passte Kansas City zu einem Stil, der auf rhythmische Prägnanz, pointierten Gesang und die Verbindung schwarzer R&B-Vorbilder mit weißem Rockabilly setzte.

Historische Bedeutung des Liedes

Besondere Bekanntheit erreichte Kansas City durch spätere Fassungen anderer Künstler, darunter Wilbert Harrison, dessen Version 1959 Platz eins der US-Pop- und R&B-Charts erreichte. Auch die Beatles spielten den Song in ihrer frühen Bühnenphase und veröffentlichten 1964 eine Medley-Fassung als Kansas City/Hey-Hey-Hey-Hey!. Diese breite Rezeption machte das Lied zu einem festen Bestandteil der Rock- und R&B-Geschichte, in deren Umfeld auch Wanda Jacksons Repertoire zu verorten ist.


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