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Tori Amos
Yo George (Live In Indianapolis 11/2/07)

Cover: Yo George (Live In Indianapolis 11/2/07) von Tori Amos

Kurzübersicht zum Song

"Yo George (Live In Indianapolis 11/2/07)" ist ein Live-Titel von Tori Amos. Der Titel verweist auf einen Mitschnitt aus Indianapolis mit dem Datumszusatz 11/2/07. Tori Amos ist die Interpretin des Stücks.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 04:33
  • Tempo: 121 BPM
  • Label: Epic
  • ISRC: USSM10705522
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Yo George (Live In Indianapolis 11/2/07)

Entstehung und politischer Kontext

Yo George ist ein Song von Tori Amos, der erstmals 2007 auf ihrem Studioalbum American Doll Posse veröffentlicht wurde. Das Stück richtet sich in direkter Ansprache an den damaligen US-Präsidenten George W. Bush und kritisiert dessen Politik, insbesondere den Irakkrieg und die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten unter dem Patriot Act. Amos verarbeitete darin ihre Bestürzung über die politische Entwicklung der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

Musikalische Merkmale

Der Song ist mit einer Spieldauer von etwa 1 Minute und 25 Sekunden das kürzeste Stück auf American Doll Posse. Instrumental wird er lediglich von einem verzerrten E-Piano und Amos' Gesang getragen. Der textliche Aufbau besteht aus einer Aneinanderreihung suggestiver Fragen und Anklagen ohne konventionelle Strophen-Refrain-Struktur. Die Live-Version vom 2. November 2007 im Murat Theatre in Indianapolis war Teil der American Doll Posse Tour, bei der Amos das Stück häufig als Eröffnungssong der Zugaben spielte. Die unmittelbare Publikumsreaktion auf die politischen Textzeilen war bei dieser Aufführung akustisch deutlich hörbar.

Albumkontext und visuelles Konzept

Für American Doll Posse schlüpfte Amos in die Rollen von fünf weiblichen Archetypen, die jeweils Aspekte des Weiblichen und politische Haltungen repräsentierten. Yo George wurde keinem einzelnen dieser Alter Egos eindeutig zugewiesen, sondern fungierte als Albumprolog, der den konzeptuellen Rahmen der nachfolgenden Songs politisch umreißt. Das Cover-Fotoshooting von Amos als moderne Jeanne d'Arc mit erhobenem Schwert unterstrich die konfrontative Haltung des Albums.


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