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Tori Amos
Yes, Anastasia

Cover: Yes, Anastasia von Tori Amos

Kurzübersicht zum Song

„Yes, Anastasia“ ist ein Song der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Tori Amos. Der Titel erschien 1994 auf dem Album „Under the Pink“. Tori Amos schrieb den Song selbst. Die Studioversion hat eine Länge von rund neun Minuten. Das Stück gehört zu den längsten Songs auf „Under the Pink“. Die Aufnahme ist von Klavier und Gesang geprägt. Der Song steht am Ende der regulären Albumfassung. Der Titel bezieht sich namentlich auf Anastasia. „Yes, Anastasia“ wurde auch als Live-Stück von Tori Amos aufgeführt.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 09:33
  • Tempo: 138 BPM
  • Label: Epic / Deutsche Grammophon (DG) / Atlantic Records
  • ISRC: USAT29400054
  • Veröffentlichungen: 6 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Yes, Anastasia

Allgemeines

„Yes, Anastasia“ ist ein Song von Tori Amos aus dem Album Under the Pink, das 1994 erschien. Das Stück bildet den abschließenden Titel des Albums. Mit einer Laufzeit von rund neun Minuten gehört es zu den längsten Studioaufnahmen in Tori Amos’ regulärem Albumkatalog der 1990er Jahre.

Musikalische Merkmale

Der Song ist als ausgedehnte Klavierkomposition angelegt und verbindet ruhige, lyrische Passagen mit deutlich gesteigerten, dramatischen Abschnitten. Tori Amos’ Klavierspiel steht im Zentrum der Aufnahme und prägt die dynamische Entwicklung des Stücks. Der Gesang wechselt zwischen zurückgenommenen und expressiven Momenten, wodurch der Spannungsbogen über die gesamte Länge des Songs getragen wird.

Die Produktion von Under the Pink wurde von Tori Amos und Eric Rosse verantwortet. In der Studioversion von „Yes, Anastasia“ wird das Klavier mit weiteren Arrangements kombiniert, die den orchestralen Charakter des Stücks verstärken.

Inhaltlicher und kultureller Bezug

Der Titel verweist auf Anastasia, die jüngste Tochter des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Die Figur Anastasia Romanowa war im 20. Jahrhundert Gegenstand zahlreicher Legenden und kultureller Bearbeitungen, insbesondere wegen der lange kursierenden Gerüchte über ein mögliches Überleben nach der Ermordung der Zarenfamilie im Jahr 1918. Durch diese Bezugnahme knüpft der Song an ein historisch stark aufgeladenes Motiv von Erinnerung, Mythos und Identität an.

Stellung im Werk

„Yes, Anastasia“ gilt innerhalb von Under the Pink als besonders ambitionierte Komposition. Der Song steht exemplarisch für Tori Amos’ frühe Albumphase, in der komplexe Klavierarrangements, literarisch wirkende Bildsprache und lange Songformen eine zentrale Rolle spielten. Auch im Live-Kontext wurde das Stück mit seiner ausgedehnten Form als markanter Bestandteil ihres Repertoires wahrgenommen.


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