Third World
Jah Glory (Live)
Kurzübersicht zum Song
„Jah Glory (Live)“ ist eine Live-Aufnahme der jamaikanischen Reggae-Band Third World. Third World wurde 1973 in Jamaika gegründet. Die Gruppe verbindet Reggae mit Elementen aus Soul, Funk und Pop. Der Titel verweist mit dem Begriff „Jah“ auf die im Reggae und Rastafari zentrale Gottesbezeichnung. Die Bezeichnung „Live“ kennzeichnet die Fassung als Mitschnitt einer Bühnenaufführung und unterscheidet sie von einer Studioaufnahme. Third World zählt zu den international bekannten Reggae-Bands Jamaikas.
Informationen zum Song
- Genre: Reggae
- Dauer: 04:29
- Tempo: 140 BPM
- Label: Mercury Records
- ISRC: GBAPA9300009
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Jah Glory (Live)
Entstehung und Veröffentlichung
Der Song „Jah Glory“ wurde ursprünglich auf dem selbstbetitelten Debütalbum der jamaikanischen Reggae-Band Third World im Jahr 1976 über Island Records veröffentlicht. Die bekannteste Live-Version des Stücks erschien 1980 auf dem Live-Album Prisoner in the Street, das als Soundtrack für den gleichnamigen Dokumentarfilm des Regisseurs Jérôme Laperrousaz diente. Diese Live-Aufnahme wurde während der Europa-Tournee der Band im Jahr 1979 aufgezeichnet.
Musikalische Merkmale und Besetzung
Die Live-Version von „Jah Glory“ zeichnet sich durch eine dynamische Instrumentierung und ausgedehnte Solopassagen aus, die den für die Band charakteristischen Reggae-Fusion-Stil prägen. Während auf der Studioversion von 1976 noch Milton „Prilly“ Hamilton den Leadgesang übernahm, ist auf der Live-Aufnahme von 1979 William „Bunny Rugs“ Clarke zu hören, der 1977 als Hauptsänger zur Gruppe stieß. Die Besetzung bei dieser Live-Darbietung bestand aus:
- William „Bunny Rugs“ Clarke – Leadgesang
- Stephen „Cat“ Coore – Leadgitarre
- Michael „Ibo“ Cooper – Keyboards
- Richard „Richie“ Daley – Bass
- Willie Stewart – Schlagzeug
- Irvin „Carrot“ Jarrett – Perkussion
Das Arrangement verbindet klassischen Roots-Reggae mit Elementen aus Soul und Funk, was sich insbesondere in den Keyboard-Improvisationen von Michael „Ibo“ Cooper und dem prägnanten Basslauf von Richard „Richie“ Daley zeigt.
Thematik und kulturelle Bedeutung
Der Text von „Jah Glory“ ist spirituell geprägt und tief in der Rastafari-Philosophie verwurzelt. Das Lied thematisiert den Lobpreis Gottes (Jah) sowie das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und spiritueller Befreiung. Durch die Einbindung in den Dokumentarfilm Prisoner in the Street trug die Live-Performance dazu bei, die politische und spirituelle Botschaft des jamaikanischen Reggae Ende der 1970er-Jahre einem internationalen Kinopublikum zu vermitteln.
Weiterführende Links
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