Thin Lizzy
Suicide (Live In Concert, 1973)
Kurzübersicht zum Song
„Suicide“ ist ein Song von Thin Lizzy. Die Komposition stammt von Phil Lynott. Eine Liveaufnahme des Stücks erschien 1973 auf dem Album „Vagabonds of the Western World“. Das Album wurde am 21. September 1973 veröffentlicht. „Suicide“ steht auf der ursprünglichen Albumfassung als Schlusstitel. Die Spieldauer der auf dem Album veröffentlichten Liveversion beträgt 5:14 Minuten. Die Aufnahme wurde im Rahmen eines Konzerts 1973 mit der damaligen Thin-Lizzy-Besetzung veröffentlicht. Phil Lynott wirkte als Bassist und Sänger. Scott Gorham wirkte als Gitarrist. Brian Robertson wirkte als Gitarrist. Brian Downey wirkte als Schlagzeuger.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 04:28
- Tempo: 127 BPM
- Label: UMC (Universal Music Catalogue)
- ISRC: GBBBA7772520
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Suicide (Live In Concert, 1973)
Entstehung und zeitlicher Kontext
Die Live-Version des Songs „Suicide“ aus dem Jahr 1973 dokumentiert die frühe Schaffensphase von Thin Lizzy in ihrer ursprünglichen Trio-Besetzung. Die Band bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Gründungsmitglied Phil Lynott (Gesang, Bass), dem Gitarristen Eric Bell und dem Schlagzeuger Brian Downey. Eine maßgebliche Aufnahme dieser Ära wurde am 26. Juli 1973 im Paris Theatre in London für die BBC-Sendung „In Concert“ aufgezeichnet. Obwohl der Song bereits 1973 ein fester Bestandteil der Live-Auftritte war, erschien eine Studioversion erst im Jahr 1975 auf dem Album Fighting.
Musikalische Merkmale
In der Live-Darbietung von 1973 unterscheidet sich das Arrangement deutlich von der späteren Studiofassung. Während die Version auf dem Album Fighting durch das für die Band später typische „Twin-Guitar“-Harmoniespiel von Scott Gorham und Brian Robertson geprägt ist, basiert die 1973er-Version auf dem blues-orientierten Hard-Rock-Stil von Eric Bell. Das Stück zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- Bass-Riff: Ein dominantes, repetitives Riff von Phil Lynott bildet das rhythmische Fundament des Songs.
- Gitarrenarbeit: Eric Bell nutzt in dieser Live-Fassung ausgiebige Solo-Passagen und setzt Wah-Wah-Effekte sowie Verzerrung ein, um die klangliche Fülle des Trios zu maximieren.
- Dynamik: Der Songaufbau ist durch starke Kontraste zwischen den erzählenden Strophen und den energetischen, schnellen Instrumental-Sektionen gekennzeichnet.
Inhaltliche Bedeutung
Der Text von „Suicide“ ist ein Beispiel für Phil Lynotts Talent als Geschichtenerzähler. Die Lyrik befasst sich mit einer düsteren, urbanen Erzählung über Verzweiflung und gesellschaftliche Isolation. In der Live-Performance von 1973 wurde die dramatische Wirkung des Textes oft durch Lynotts markante Phrasierung und eine physisch betonte Bühnenpräsenz verstärkt. Der Song markiert den Übergang der Band von ihren irisch-folkloristischen und psychedelischen Anfängen hin zu einem härteren, geradlinigen Rock-Sound.
Weiterführende Links
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