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The Vipers Skiffle Group
Don't You Rock Me Daddy-o (2003 Remaster)

Cover: Don't You Rock Me Daddy-o (2003 Remaster) von The Vipers Skiffle Group

Kurzübersicht zum Song

„Don't You Rock Me Daddy-O (2003 Remaster)“ ist eine remasterte Fassung eines Titels der britischen Skiffle-Formation The Vipers Skiffle Group. The Vipers Skiffle Group gehörten zu den prägenden Interpreten des britischen Skiffle-Booms der 1950er Jahre. Der Titel „Don’t You Rock Me Daddy-O“ ist als traditioneller Song im Skiffle- und Folk-Repertoire verbreitet. Die Bezeichnung „2003 Remaster“ kennzeichnet eine 2003 überarbeitete Neuabtastung einer früheren Aufnahme. Die Aufnahme steht stilistisch im Kontext von Skiffle, einem Genre mit akustischer Gitarrenbegleitung, Rhythmusbetonung und Einflüssen aus Folk, Blues und Jug-Band-Musik.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 02:17
  • Tempo: 124 BPM
  • Label: Parlophone UK
  • ISRC: GBAYE5700271
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Don't You Rock Me Daddy-o (2003 Remaster)

Hintergrund und Entstehung

„Don't You Rock Me Daddy-O“ wurde von der britischen Vipers Skiffle Group aufgenommen und erschien erstmals im Januar 1957 als Single auf dem Label Parlophone. Es handelte sich um eine Adaption des traditionellen Folksongs „Sail Away Ladies“, den die Band im typischen Skiffle-Stil neu arrangierte. Die Aufnahme entstand unter der Produktion von Joe Meek, der später als Pionier der Studiotechnik und unabhängiger Produzent Berühmtheit erlangte. Meek arbeitete in dieser Zeit als Toningenieur bei der IBC Studios in London und zeichnete für den kernigen, direkten Klang der Single verantwortlich.

Musikalische Merkmale

Der Song ist ein prägnantes Beispiel des britischen Skiffle-Booms der 1950er Jahre. Die Instrumentierung folgt der Skiffle-typischen Besetzung: Wally Whyton übernahm den Leadgesang und spielte Gitarre, begleitet von Johnny Martyn an der zweiten Gitarre sowie Freddy Lloyd am Tea-Chest-Bass und George E. Smith am Waschbrett als Perkussionsinstrument. Das Arrangement verwendet einen treibenden Offbeat-Rhythmus und mehrstimmige Vokalharmonien, die sich am amerikanischen Folk- und Jazz-Vorbild orientieren, jedoch mit rauer, reduzierter Klangästhetik versehen wurden. Der 2003 Remaster digitalisierte die ursprüngliche Mono-Aufnahme von Parlophone und bereitete sie klanglich für die CD-Kompilation „The Vipers Skiffle Group – The Collection“ auf, ohne den historischen Klangcharakter zu verfälschen.

Kulturelle Bedeutung und Charterfolg

Die Single stieg im März 1957 in die britischen Single Charts ein und erreichte Platz 10, wo sie sich mehrere Wochen hielt. Sie zählte zu den erfolgreichsten Aufnahmen der Band und festigte den Platz der Vipers Skiffle Group neben Künstlern wie Lonnie Donegan oder Chas McDevitt als zentralen Akteuren der Skiffle-Bewegung. Der Skiffle-Boom beeinflusste eine ganze Generation britischer Musiker, darunter spätere Mitglieder der Beatles und des Rolling Stones, die mit einfachen, selbstgebauten Instrumenten erste musikalische Erfahrungen sammelten. Der Song blieb durch Neuauflagen und die Aufnahme in diverse Skiffle-Retrospektiven im kollektiven Gedächtnis der britischen Musikgeschichte präsent.

Verwendung und Nachleben

Der 2003 veröffentlichte Remaster war Teil einer größeren Welle von Wiederveröffentlichungen des Skiffle-Katalogs durch EMI, die das Interesse an dem Genre in der frühen CD-Ära erneuerten. Wally Whyton, der Leadsänger der Gruppe, wurde später zu einer bekannten Persönlichkeit im britischen Radio und moderierte über Jahrzehnte Folksendungen bei der BBC, wodurch er die Brücke zwischen dem Skiffle-Revival und der traditionellen Folkszene schlug.


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