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The Fugees
No Woman, No Cry

Cover: No Woman, No Cry von The Fugees

Kurzübersicht zum Song

„No Woman, No Cry“ in der Version von The Fugees ist eine Coveraufnahme des gleichnamigen Songs von Bob Marley & The Wailers. Das Original wurde 1974 auf dem Album „Natty Dread“ veröffentlicht; eine besonders bekannte Live-Version erschien 1975 auf „Live!“. Die Fugees veröffentlichten ihre Fassung 1996 auf dem Album „The Score“. Als Single erschien sie ebenfalls 1996 und wurde international erfolgreich, darunter mit Platz 2 in Großbritannien. Der Song verbindet in dieser Version Hip-Hop- und R&B-Elemente mit der Reggae-Vorlage. Leadgesang übernimmt Lauryn Hill. Die Veröffentlichung gehört zu den bekanntesten Titeln von „The Score“ und trug wesentlich zur breiten internationalen Wahrnehmung der Gruppe bei. Inhaltlich und melodisch basiert die Fugees-Version klar auf dem Marley-Klassiker und steht damit in der Tradition einer der bekanntesten Reggae-Kompositionen des 20. Jahrhunderts.

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MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
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No Woman, No Cry

Hintergrund

No Woman, No Cry in der Version von The Fugees erschien 1996 auf dem Album The Score. Die Aufnahme ist eine Neuinterpretation des gleichnamigen Songs von Bob Marley & The Wailers, der 1974 auf dem Album Natty Dread veröffentlicht wurde. Die Fugees-Version wurde als Single ausgekoppelt und gehört zu den bekanntesten Coverversionen der Gruppe.

Musikalische Merkmale

Die Fugees gestalteten den Song als Hip-Hop- und R&B-geprägte Bearbeitung eines Reggae-Klassikers. Im Zentrum der Aufnahme steht der Gesang von Lauryn Hill, dessen Vortrag die Melodie des Originals deutlich aufgreift. Die Produktion verbindet ein zurückgenommenes Groove-Fundament mit modernen Studioelementen der 1990er Jahre und verlegt den Schwerpunkt stärker auf Soul- und Hip-Hop-Klangfarben als auf klassisches Roots-Reggae-Arrangement.

Veröffentlichung und Charts

Die Single erreichte im Vereinigten Königreich Platz 2 der Singlecharts. In den Vereinigten Staaten erschien die Aufnahme im Umfeld des großen internationalen Erfolgs von The Score, das 1997 mit dem Grammy für das beste Rap-Album ausgezeichnet wurde. Die Popularität von No Woman, No Cry trug dazu bei, die stilistische Bandbreite der Fugees einem breiten Pop-Publikum zu vermitteln.

Kulturelle Einordnung

Mit ihrer Version überführten The Fugees einen kanonischen Reggae-Song in den Mainstream-Kontext der 1990er Jahre. Die Aufnahme steht exemplarisch für die Arbeitsweise der Gruppe, karibische Einflüsse, Soul und Hip-Hop in einem poptauglichen Format zusammenzuführen. Durch die Verbindung mit Bob Marleys Repertoire erhielt der Song innerhalb der Diskografie der Fugees eine besondere kulturgeschichtliche Resonanz zwischen jamaikanischer Musiktradition und US-amerikanischer Black Popular Music.


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