The Doors
Five to One (Live in Boston, 1970, First Show)
Kurzübersicht zum Song
"Five to One (Live in Boston, 1970, First Show)" ist eine Liveaufnahme der Band The Doors. Der zugrunde liegende Song "Five to One" stammt aus dem Studioalbum "Waiting for the Sun" von 1968. The Doors bestanden in dieser Phase aus Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore. Die Komposition wird The Doors zugeschrieben. Die Studioversion von "Five to One" ist für ihren markanten Rock-Groove und Morrisons prägnanten Gesang bekannt. Die Bezeichnung "Live in Boston, 1970, First Show" ordnet die Aufnahme einem Konzert in Boston im Jahr 1970 und dem ersten Auftritt des Abends zu. Liveversionen von "Five to One" gehörten zur Konzertpraxis der Band in ihrer späten Bühnenphase.
Informationen zum Song
- Genre: Rock
- Dauer: 09:08
- Tempo: 88 BPM
- Label: Rhino/Elektra
- ISRC: USRHD0709434
- Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar
Five to One (Live in Boston, 1970, First Show)
Einordnung der Aufnahme
„Five to One“ ist ein Song von The Doors, der ursprünglich 1968 auf dem Album Waiting for the Sun erschien. Die Komposition wird den vier Bandmitgliedern Jim Morrison, Robby Krieger, Ray Manzarek und John Densmore zugeschrieben. Die Bezeichnung „Live in Boston, 1970, First Show“ verweist auf eine Konzertaufnahme der Band aus Boston aus dem Jahr 1970.
Musikalische Merkmale
„Five to One“ gehört zu den härteren und rhythmisch markanteren Stücken im Repertoire von The Doors. Der Song basiert auf einem schweren, wiederholten Gitarrenriff und einem betonten, geradlinigen Schlagzeug-Groove. Robby Kriegers verzerrte E-Gitarre, Ray Manzareks Orgelspiel und Jim Morrisons aggressive Gesangsdarbietung prägen den Charakter des Stücks. In Live-Versionen dehnte die Band den Song häufig aus und nutzte ihn als Vehikel für improvisierte Passagen und gesteigerte Bühnenintensität.
Text und kultureller Kontext
Der Text von „Five to One“ wird eng mit der Gegenkultur der späten 1960er Jahre verbunden. Die Zeile „They got the guns, but we got the numbers“ wurde als Ausdruck eines Generationenkonflikts zwischen Jugendkultur und gesellschaftlicher Autorität wahrgenommen. Der Song zählt zu den politisch aufgeladenen und konfrontativen Titeln im Katalog von The Doors.
Stellung im Live-Repertoire
„Five to One“ war ein wichtiger Bestandteil der Konzertprogramme von The Doors in ihrer späten Phase. Das Stück eignete sich besonders für die rohe, direkte Live-Ästhetik der Band, weil es auf einem einfachen, druckvollen Grundriff aufbaut und Jim Morrison viel Raum für spontane Phrasierung gab. Konzertfassungen fielen regelmäßig rauer und intensiver aus als die Studioaufnahme von 1968.
Weiterführende Links
Externe Seiten zum Nachschlagen (Metadaten, Hintergrund, Lyrics).