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The Cure
One Hundred Years (Live Version 1984)

Cover: One Hundred Years (Live Version 1984) von The Cure

Kurzübersicht zum Song

"One Hundred Years" ist ein Song der englischen Band The Cure. Der Titel eröffnet das 1982 erschienene Studioalbum "Pornography". Robert Smith wird als Autor des Songs geführt. Eine Liveaufnahme aus dem Jahr 1984 erschien auf dem Livealbum "Concert: The Cure Live". Dieses Livealbum wurde 1984 von Fiction Records veröffentlicht. Die Besetzung von The Cure umfasste in dieser Phase Robert Smith, Lol Tolhurst, Phil Thornalley, Andy Anderson und Porl Thompson. Der Song ist dem Post-Punk und Gothic Rock zugeordnet. Charakteristisch sind ein düsterer Klang, ein treibender Rhythmus und eine intensive Gesangsdarbietung.

Informationen zum Song

  • Genre: Alternative
  • Dauer: 06:48
  • Tempo: 149 BPM
  • Label: Polydor Records
  • ISRC: GBALB8400006
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
One Hundred Years (Live Version 1984)

Einordnung der Live-Version

„One Hundred Years“ ist ein Stück von The Cure, das ursprünglich 1982 auf dem Album Pornography erschien. Die Bezeichnung „Live Version 1984“ verweist auf eine Konzertaufnahme aus der Phase nach dem Album The Top, als die Band das ältere Material weiterhin auf der Bühne spielte. Robert Smith war in dieser Zeit Sänger, Gitarrist und zentrale Songwriter-Figur von The Cure.

Musikalische Merkmale

Der Song gilt als eines der düstersten und aggressivsten Stücke im Repertoire der frühen Cure. Charakteristisch sind ein treibender, marschartiger Rhythmus, eine stark gespannte Bassfigur, schneidende Gitarrenflächen und ein insgesamt dichtes, bedrückendes Klangbild. Bereits die Studiofassung von 1982 eröffnet mit der Zeile „It doesn’t matter if we all die“, die zu den bekanntesten Songanfängen der Band zählt.

Die Live-Aufführungen von 1984 betonten die rohe, unmittelbare Wirkung des Stücks. Konzertfassungen aus dieser Zeit wirken oft härter und direkter als die Studioversion, weil Schlagzeug, Bass und Gitarre stärker nach vorn gemischt sind und Robert Smith den Gesang mit deutlich schärferer Artikulation vorträgt. Das Stück eignete sich im Live-Kontext besonders als dramatischer Opener oder als früher Höhepunkt eines Sets.

Historischer Kontext

Pornography markierte 1982 den Endpunkt der frühen, besonders finsteren Phase von The Cure. „One Hundred Years“ steht innerhalb dieses Albums exemplarisch für den Stil, mit dem die Band zu einer prägenden Größe des Gothic Rock und des Post-Punk wurde. Die fortgesetzte Präsenz des Songs in Konzerten von 1984 zeigt, dass The Cure dieses Material auch nach stilistischen Veränderungen im Live-Programm bewahrten.

Besetzung und Aufführungspraxis

In den frühen 1980er Jahren war The Cure für intensive und oft spannungsgeladene Bühnenauftritte bekannt. Live-Versionen von „One Hundred Years“ lebten besonders vom Zusammenspiel aus repetitivem Bass, hart akzentuiertem Schlagzeug und Robert Smiths Gitarrenarbeit. Die Konzertfassungen unterstrichen damit die zentrale Rolle des Songs als Schlüsselwerk der dunklen Frühphase der Band.


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