The Byrds
All I Really Want To Do
Kurzübersicht zum Song
"All I Really Want to Do" ist ein von Bob Dylan geschriebener Song, der 1964 auf seinem Album "Another Side of Bob Dylan" erschien. The Byrds veröffentlichten ihre Version am 14. Juni 1965 als Single bei Columbia Records; sie wurde von Terry Melcher produziert. Die Aufnahme zählt zu den frühen Beispielen des Folk-Rock der Band und verbindet Dylans Komposition mit dem für The Byrds typischen, von Roger McGuinn geprägten 12-saitigen Rickenbacker-Gitarrensound sowie mehrstimmigem Gesang. In den USA erreichte die Single Platz 40 der Billboard Hot 100, im Vereinigten Königreich Platz 4. Die Veröffentlichung fiel in eine Phase, in der mehrere Dylan-Songs von Pop- und Rockkünstlern adaptiert wurden; The Byrds hatten kurz zuvor bereits mit "Mr. Tambourine Man" großen Erfolg. Eine bekannte konkurrierende Version von Cher erschien ebenfalls 1965.
Informationen zum Song
- Genre: Pop
- Dauer: 02:04
- Tempo: 123 BPM
- Label: Legacy/Columbia / Columbia/Legacy
- ISRC: USSM16500025
- Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar
All I Really Want To Do
Entstehung und Veröffentlichung
All I Really Want to Do ist ein Song von Bob Dylan, den The Byrds 1965 als Single veröffentlichten. Die Aufnahme der Byrds erschien im Juni 1965 bei Columbia Records. Auf der Single stand I'll Feel a Whole Lot Better auf der B-Seite. Der Song wurde außerdem auf dem zweiten Byrds-Album Turn! Turn! Turn! veröffentlicht, das 1965 erschien.
Songwriting und Vorlage
Bob Dylan veröffentlichte All I Really Want to Do 1964 auf seinem Album Another Side of Bob Dylan. Der Text arbeitet mit einer Reihe von Verneinungen und Abgrenzungen, in denen der Sänger aufzählt, was er einer anderen Person gerade nicht antun will. Die Byrds griffen damit erneut auf ein Dylan-Stück zurück, nachdem sie bereits mit Mr. Tambourine Man einen großen Erfolg erzielt hatten.
Musikalische Merkmale
Die Version der Byrds verbindet Dylans Folk-Songwriting mit dem elektrischen Bandsound der Gruppe und gehört damit zum frühen Folk Rock. Charakteristisch ist der helle, komprimierte Klang der zwölfsaitigen Rickenbacker-Gitarre von Roger McGuinn. Der Gesang ist mehrstimmig angelegt und nutzt den für die Byrds typischen Harmoniegesang. Produziert wurde die Aufnahme von Terry Melcher, der auch die frühen Hits der Band betreute.
Charts und Konkurrenzversion
In den US Billboard Hot 100 erreichte die Single der Byrds Platz 40. Im United Kingdom kam die Aufnahme auf Platz 4. Fast zeitgleich veröffentlichte auch Cher eine Version des Songs. In den USA schnitt Chers Fassung kommerziell stärker ab als die Single der Byrds, während die Byrds im Vereinigten Königreich den größeren Erfolg hatten.
Historische Einordnung
Die Single gehört zur frühen Phase der Byrds, in der die Band maßgeblich zur Popularisierung des Folk Rock beitrug. Die Verbindung aus Dylan-Repertoire, elektrischer Gitarrenbegleitung und Pop-Harmonien wurde 1965 zu einem prägenden Merkmal des amerikanischen Rock. All I Really Want to Do steht damit in direkter Verbindung zu der Phase, in der die Byrds Bob Dylans Songs einem breiten Pop-Publikum erschlossen.
Weiterführende Links
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