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The Beatles
Tomorrow Never Knows (Take 1 - Remastered)

Cover: Tomorrow Never Knows (Take 1 - Remastered) von The Beatles

Kurzübersicht zum Song

„Tomorrow Never Knows (Take 1 - Remastered)“ ist eine remasterte Fassung des ersten Takes von „Tomorrow Never Knows“ von The Beatles. Der zugrunde liegende Song wurde von John Lennon geschrieben und der Lennon/McCartney-Urheberschaft zugeschrieben. „Tomorrow Never Knows“ erschien 1966 auf dem Album „Revolver“. Der Titel ist das Schlussstück von „Revolver“. Die Aufnahme ist für ihren Einsatz von Bandloops, einer Tambura-Drohung und einem stark komprimierten Schlagzeugsound bekannt. John Lennons Gesang wurde mit einem Leslie-Lautsprecher verfremdet. Die Komposition basiert harmonisch weitgehend auf einem durchgehenden C-Dur-Klangzentrum. Der Song markiert einen grundlegenden Schritt der Band in Richtung Studioexperiment und Psychedelia.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 03:13
  • Label: UMC (Universal Music Catalogue)
  • ISRC: GBUM72502626
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Tomorrow Never Knows (Take 1 - Remastered)

Entstehung und Aufnahme

„Tomorrow Never Knows“ ist ein Song der Beatles aus dem Jahr 1966 und bildet den Schlusstitel des Albums Revolver. Die Komposition wird dem Autorenduo Lennon/McCartney zugeschrieben. John Lennon orientierte den Text an Formulierungen aus The Psychedelic Experience, einem von Timothy Leary, Ralph Metzner und Richard Alpert veröffentlichten Buch, das auf dem Tibetischen Totenbuch basiert.

Take 1 entstand am 6. April 1966 in den EMI Studios in London während der ersten Aufnahmesitzung zu dem Stück. Der Arbeitstitel lautete „Mark I“. Die Aufnahme gehört zu den frühesten Studioarbeiten für Revolver und dokumentiert die Grundidee des Stücks bereits mit seinem statischen harmonischen Zentrum und dem markanten Schlagzeugpattern.

Musikalische Merkmale und Produktion

Der Song basiert weitgehend auf einem einzigen harmonischen Grundklang und verzichtet damit auf eine für Popmusik der Zeit typische Akkordfolge. Ringo Starr spielte ein durchgehendes, kreisendes Schlagzeugmuster, das zu den bekanntesten Drum-Parts der Beatles zählt. Paul McCartney steuerte Band-Schleifen bei, die mit verfremdeten Klängen und wiederholten Fragmenten in die Aufnahme eingespielt wurden.

Die Studioproduktion setzte stark auf Klangmanipulation. John Lennons Gesang wurde über einen rotierenden Leslie-Lautsprecher aufgenommen beziehungsweise umgeleitet, um einen schwebenden, entrückten Effekt zu erzeugen. George Harrison spielte Tambura, wodurch ein an indische Musik erinnernder Borduncharakter entstand. Die Kombination aus Tape-Loops, Drone-Wirkung und Studioeffekten machte das Stück zu einem Schlüsselwerk der psychedelischen Popproduktion.

Bedeutung

„Tomorrow Never Knows“ gilt als eines der radikalsten Beatles-Stücke der mittleren Schaffensphase und als wichtiger Schritt in der Entwicklung von Psychedelic Rock und Studioexperimenten im Pop. Die Aufnahme verband avantgardistische Verfahren der Tonbandmusik mit einem Rock-Arrangement und erweiterte damit den Produktionsrahmen populärer Musik im Jahr 1966.


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