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The Beach Boys
Surf's Up: 1st Movement (The Smile Sessions Version)

Cover: Surf's Up: 1st Movement (The Smile Sessions Version) von The Beach Boys

Kurzübersicht zum Song

„Surf's Up: 1st Movement (The Smile Sessions Version)“ ist eine Aufnahme der Beach Boys aus dem SMiLE-Kontext. Der Titel bezeichnet den ersten Abschnitt von „Surf's Up“. Komponist des Stücks ist Brian Wilson. Den Text schrieb Van Dyke Parks. Die Fassung „The Smile Sessions Version“ erschien 2011 auf dem Album „The Smile Sessions“. Das Album wurde von Capitol Records veröffentlicht. „Surf's Up“ gehört zu den zentralen Kompositionen des SMiLE-Projekts. Brian Wilson präsentierte „Surf's Up“ 1966 in einer Solo-Darbietung für Leonard Bernstein im Fernsehen. Die Version auf „The Smile Sessions“ rekonstruiert Material aus den SMiLE-Aufnahmen der Jahre 1966 und 1967. Der Zusatz „1st Movement“ kennzeichnet den ersten formalen Teil der Komposition.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 04:54
  • Tempo: 168 BPM
  • Label: Capitol Records
  • ISRC: USCA21101986
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Surf's Up: 1st Movement (The Smile Sessions Version)

Entstehung und Kontext

„Surf’s Up: 1st Movement (The Smile Sessions Version)” ist die erste Satzbezeichnung eines Abschnitts aus Surf’s Up, einem zentralen Werk aus dem Smile-Projekt der Beach Boys. Das Stück wurde von Brian Wilson komponiert, während den Text Van Dyke Parks schrieb. Die zugrunde liegenden Aufnahmen entstanden 1966 im Umfeld der Smile-Sessions, also in der Phase nach Pet Sounds, als Brian Wilson im Studio mit modular aufgebauten Songformen arbeitete.

Songwriting und Struktur

Surf’s Up gehört zu den ambitioniertesten Kompositionen aus der Smile-Periode und ist für seine kunstvolle, mehrteilige Anlage bekannt. Die Bezeichnung „1st Movement” verweist auf den ersten großen Formabschnitt des Stücks und unterstreicht den quasi-suitenhaften Aufbau. Der Text von Van Dyke Parks verwendet dichte, poetische Bilder und unterscheidet sich damit deutlich von den frühen Surf- und Jugendthemen der Band.

Musikalische Merkmale

Die Aufnahme ist stark von Klavier geprägt und stellt Brian Wilsons harmonisch komplexe Schreibweise in den Vordergrund. Charakteristisch sind häufige Akkordwechsel, eine ausgearbeitete melodische Linienführung und ein Vortrag, der eher an Kunstlied- oder Kammerpop-Ästhetik als an konventionellen Rocksong-Aufbau erinnert. Die Smile Sessions Version präsentiert das Material in einer Form, die sich an den historischen Session-Bausteinen orientiert.

Historische Bedeutung

Surf’s Up wurde früh zu einem Symbol für das unvollendete Smile-Projekt. Besondere Bekanntheit erhielt das Werk auch durch Brian Wilsons Solo-Darbietung am Klavier in der Fernsehdokumentation Inside Pop: The Rock Revolution von 1967, in der Leonard Bernstein das Stück vorstellte. Diese Präsentation trug wesentlich dazu bei, den Ruf des Songs als außergewöhnlich anspruchsvolle Popkomposition zu festigen.

Veröffentlichung der Sessions-Fassung

Die Bezeichnung „The Smile Sessions Version” verweist auf die 2011 veröffentlichte Edition The Smile Sessions, mit der die Beach Boys das historische Material aus den Jahren 1966 und 1967 in rekonstruierter Form zugänglich machten. In diesem Rahmen wurde Surf’s Up in einer Fassung präsentiert, die die ursprüngliche Smile-Konzeption stärker abbildet als die spätere Albumversion von 1971 auf Surf’s Up.


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