The Beach Boys
Come, Go With Me
Kurzübersicht zum Song
"Come Go with Me" ist ein Doo-Wop-Song, geschrieben von C.E. Quick und ursprünglich 1956 von The Del-Vikings veröffentlicht. Die Version der Beach Boys erschien 1978 auf dem Album "M.I.U. Album" bei Reprise Records. Produziert wurde die Aufnahme von Al Jardine; Leadgesang übernahm Mike Love. Die Beach-Boys-Fassung ist eine Coverversion eines bereits etablierten Rock-and-Roll-Standards der 1950er Jahre und knüpft stilistisch an den engen Harmoniegesang und den nostalgischen Rückgriff auf frühe amerikanische Pop- und Doo-Wop-Formen an, der in der Bandgeschichte mehrfach vorkam. Als Single erreichte die Aufnahme 1978 Platz 18 der US-Billboard-Hot-100 und wurde damit einer der größeren späten Charterfolge der Gruppe in den USA.
Come, Go With Me
Einordnung und Veröffentlichung
„Come Go with Me“ ist ein Doo-Wop-Song, der ursprünglich 1956 von C.E. Quick geschrieben und von The Del-Vikings veröffentlicht wurde. Die Version der Beach Boys erschien 1978 auf dem Album M.I.U. Album. Innerhalb des Albums gehört das Stück zu mehreren Aufnahmen, mit denen die Gruppe ausdrücklich an Vokalstile und Repertoire der 1950er Jahre anknüpfte.
Musikalische Gestaltung
Die Beach-Boys-Fassung übernimmt die Grundanlage des Originals als vokalbetonten Rock-’n’-Roll- und Doo-Wop-Titel. Charakteristisch sind der gruppenharmonische Satzgesang, ein klar hervorgehobener Leadgesang und ein Arrangement, das auf den nostalgischen Klang früher amerikanischer Pop- und Rhythm-and-Blues-Aufnahmen verweist. Die Aufnahme steht damit stilistisch in deutlichem Kontrast zu den aufwendig orchestrierten und experimentelleren Produktionen, für die die Band in den 1960er Jahren bekannt wurde.
Stellung im Spätwerk der Band
Die Aufnahme von „Come Go with Me“ dokumentiert die starke Hinwendung der Beach Boys zu Oldies- und Nostalgie-Material in ihrer späten 1970er-Jahre-Phase. Diese Repertoirewahl entsprach auch dem Live-Profil der Gruppe jener Jahre, in denen ältere Hits und stilistische Rückgriffe einen wichtigen Teil ihres öffentlichen Auftretens bildeten. Das Stück steht deshalb exemplarisch für die konservativere, rückwärtsgewandte Ästhetik des M.I.U. Album.
Weiterführende Links
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