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The Beach Boys
Caroline, No (Stereo / Remastered 1996)

Cover: Caroline, No (Stereo / Remastered 1996) von The Beach Boys

Kurzübersicht zum Song

„Caroline, No“ ist ein Song von Brian Wilson und Tony Asher. Die Erstveröffentlichung erfolgte 1966 auf dem Album „Pet Sounds“ von The Beach Boys. Brian Wilson veröffentlichte den Titel 1966 auch als Solo-Single. „Caroline, No“ bildet den Schlusstitel von „Pet Sounds“. Die hier genannte Fassung „Stereo / Remastered 1996“ bezeichnet die 1996 veröffentlichte Stereo-Abmischung im Rahmen der Remaster-Ausgabe von „Pet Sounds“. Die Originalaufnahme entstand während der „Pet Sounds“-Sessions unter der Produktion von Brian Wilson. Der Gesang der Albumfassung stammt von Brian Wilson. Das Arrangement ist balladenhaft und zählt zu den introspektiven Stücken des Albums. Am Ende der Aufnahme sind Geräusche eines vorbeifahrenden Zuges und bellender Hunde zu hören.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 02:52
  • Label: Capitol Records (CAP) / CAPITOL CATALOG MKT (C92)
  • ISRC: USCA29600660
  • Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Caroline, No (Stereo / Remastered 1996)

Entstehung und Veröffentlichung

„Caroline, No“ wurde von Brian Wilson und Tony Asher geschrieben. Der Titel erschien 1966 zunächst als Brian-Wilson-Solosingle auf Capitol Records und wurde im selben Jahr als Abschlusstitel des Beach-Boys-Albums Pet Sounds veröffentlicht. Die Single trug die Katalognummer Capitol 5610. In den US-Popcharts erreichte „Caroline, No“ Platz 32 der Billboard Hot 100.

Songwriting und Text

Der Text behandelt den Eindruck von verlorener Unschuld und persönlicher Veränderung. Die Zeile „Where did your long hair go?“ verankert das Lied deutlich in den kulturellen Veränderungen der Mitte der 1960er Jahre. Tony Asher arbeitete 1965 und 1966 eng mit Brian Wilson an mehreren Texten für Pet Sounds, und „Caroline, No“ gehört zu den Liedern aus dieser gemeinsamen Schreibphase.

Musikalische Merkmale und Produktion

Das Stück ist eine ruhige, melancholische Ballade mit stark ausgeprägter Studioproduktion. Brian Wilson sang die Hauptstimme selbst. Für die veröffentlichte Single wurde Wilsons Gesang technisch leicht beschleunigt, wodurch die Stimme heller und jünger klingt. Die Aufnahme entstand während der Pet-Sounds-Sessions in Los Angeles unter Brian Wilsons Leitung.

Die Produktion verwendet eine für Pet Sounds typische, fein ausgehörte Instrumentierung. In der Aufnahme sind unter anderem Keyboard-, Bass- und Schlagzeugparts sowie orchestrale Klangfarben zu hören, die den introspektiven Charakter des Liedes verstärken. Das Arrangement arbeitet mit zurückhaltender Dynamik und einer klaren melodischen Führung der Gesangslinie.

Besondere Albumfassung

Die Albumversion endet mit einem Geräuschband aus bellenden Hunden und dem Klang eines vorbeifahrenden Zuges. Diese Geräusche wurden von Brian Wilson in die Schlusssequenz integriert und gehören zu den bekanntesten nichtmusikalischen Klangdetails auf Pet Sounds. Als letzter Titel des Albums verstärkt „Caroline, No“ dadurch den nach innen gerichteten, nachdenklichen Ausklang der Platte.

Historische Einordnung

Pet Sounds gilt als eines der einflussreichsten Popalben der 1960er Jahre, und „Caroline, No“ ist als Schlusstitel ein zentraler Bestandteil seiner Dramaturgie. Das Lied steht exemplarisch für Brian Wilsons Entwicklung vom Surf-Pop zu persönlicheren, emotional komplexeren Themen. Die 1996 remasterte Stereo-Fassung gehört zu den späteren Neuaufbereitungen des Pet-Sounds-Materials, mit denen das Album auch in neu gemischten Versionen verbreitet wurde.


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