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Sting
Englishman In New York

Cover: Englishman In New York von Sting

Kurzübersicht zum Song

„Englishman in New York“ ist ein Song von Sting aus dem Jahr 1987. Der Titel erschien auf dem Album „...Nothing Like the Sun“. Die Single wurde 1988 veröffentlicht. Sting schrieb den Song über Quentin Crisp. Quentin Crisp war ein englischer Schriftsteller, Schauspieler und Stil-Ikone, der in New York lebte. Die Zeile „Be yourself, no matter what they say“ gehört zu den bekanntesten Passagen des Songs. Der Song verbindet Pop mit deutlichen Einflüssen aus Jazz und Sophisti-Pop. Branford Marsalis spielte das markante Saxophon im Stück. Das Musikvideo zeigt Sting in New York. Regie führte David Fincher. Der Song wurde zu einem der bekanntesten Titel in Stings Solokarriere.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 04:26
  • Tempo: 102 BPM
  • Label: Polydor Associated Labels / Vintage Jukebox / Sting - Classical Hits Album / A&M/Interscope Records / A&M / A&M Records
  • ISRC: USAM18700040
  • Veröffentlichungen: 8 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Englishman In New York

Entstehung und Hintergrund

„Englishman in New York“ ist ein Song von Sting aus dem Jahr 1987. Das Stück erschien auf seinem zweiten Soloalbum ...Nothing Like the Sun. Der Text wurde von Quentin Crisp inspiriert, einem englischen Schriftsteller, Schauspieler und Stil-Original, der nach New York gezogen war. Sting widmete das Lied Crisp, dessen Lebenshaltung und Außenseiterrolle den inhaltlichen Kern des Songs prägen.

Inhaltliche Ausrichtung

Die Zeile „Be yourself no matter what they say“ gehört zu den bekanntesten Textpassagen des Liedes. Der Song beschreibt die Perspektive eines kultivierten, britischen Außenseiters in der Metropole New York. Themen wie Identität, Individualität, Höflichkeit und soziale Fremdheit werden im Text ausdrücklich mit englischen Verhaltenscodes und urbanem amerikanischem Alltag verbunden.

Musikalische Merkmale

Musikalisch verbindet der Titel Pop, Jazz und Reggae-Elemente. Charakteristisch ist das entspannte, synkopierte Rhythmusgefühl, das dem Stück eine deutlich von Jazz geprägte Eleganz verleiht. Besonders prägend ist das Sopransaxophon-Solo von Branford Marsalis, das zu den markantesten Instrumentalpassagen in Stings Solowerk zählt. Die Aufnahme gehört zu den Produktionen, mit denen Sting seine Nähe zu Jazzmusikern in den späten 1980er Jahren deutlich machte.

Veröffentlichung und Rezeption

„Englishman in New York“ wurde als Single veröffentlicht und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Songs aus Stings Solokarriere. In mehreren europäischen Ländern erreichte der Titel hohe Chartplatzierungen. Im Vereinigten Königreich wurde das Lied später auch durch den Remix von Dutch DJ Tiësto erneut einem breiten Publikum bekannt, der 2010 unter dem Titel Englishman in New York erschien.

Kulturelle Bedeutung

Der Song gilt als eines der markantesten musikalischen Porträts urbaner Fremdheit und stilisierter britischer Identität in der Popmusik der 1980er Jahre. Die Verbindung aus ironischer Distanz, kosmopolitischem Flair und der Würdigung einer realen Persönlichkeit machte das Lied zu einem festen Bestandteil von Stings öffentlichem Repertoire. Die Textzeile über Selbstbehauptung wurde vielfach als Motto für Individualität und Nonkonformismus aufgegriffen.


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