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Spandau Ballet
Man in Chains (Live from the N.E.C.)

Cover: Man in Chains (Live from the N.E.C.) von Spandau Ballet

Kurzübersicht zum Song

„Man in Chains (Live from the N.E.C.)“ ist eine Liveaufnahme der Band Spandau Ballet. Der Titel verweist auf eine Aufführung im National Exhibition Centre in Birmingham. Das Stück basiert auf dem Song „Man in Chains“ von Spandau Ballet. Spandau Ballet gehörte zur Londoner New-Romantic- und Pop-Szene der 1980er Jahre. Die Bandbesetzung umfasste Tony Hadley, Gary Kemp, Martin Kemp, Steve Norman und John Keeble.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 05:46
  • Tempo: 161 BPM
  • Label: Columbia
  • ISRC: GBBBN0500587
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Man in Chains (Live from the N.E.C.)

Entstehung und ursprünglicher Kontext

„Man in Chains“ wurde von Gary Kemp geschrieben und erschien erstmals 1986 auf dem fünften Studioalbum Through the Barricades von Spandau Ballet. Die Studioaufnahmen fanden in den AIR Studios auf Montserrat sowie in den Musicland Studios in München statt. Produziert wurde das Album von Gary Langan und Spandau Ballet.

Der Live-Mitschnitt aus dem N.E.C.

Die Version „Man in Chains (Live from the N.E.C.)“ stammt von einem Konzert im National Exhibition Centre (N.E.C.) in Birmingham. Der Auftritt war Teil der „Through the Barricades“-Tour der Band im Dezember 1986. Das komplette Konzert wurde gefilmt und zunächst als VHS-Konzertfilm mit dem Titel Live from the N.E.C. veröffentlicht. Eine Audiofassung des Mitschnitts erschien später als Bonusmaterial auf der 2005 veröffentlichten CD-Compilation The Singles Collection sowie auf diversen Wiederveröffentlichungen des Studioalbums.

Musikalische Merkmale der Live-Version

Die Live-Darbietung hebt sich von der Studioaufnahme durch Tony Hadleys kraftvolleren und emotionaleren Gesang ab. Die Bläsersätze, die im Studio von einer Session-Gruppe eingespielt wurden, sind in der Live-Umgebung reduzierter, während Steve Normans Saxophonspiel prominent in den Vordergrund tritt. Gary Kemps Gitarrenarbeit ist im Vergleich zur Albumversion roher und direkter in der Abmischung präsent.

Inhalt und künstlerische Einordnung

Der Text beschäftigt sich mit Unterdrückung, Freiheitsentzug und dem Verlust von Autonomie. Gary Kemp verarbeitete darin eine bildgewaltige Metapher für physische wie psychische Gefangenschaft. Innerhalb der Setlist der Tour folgte der Song meist auf die Singleauskopplungen des Albums und bildete einen düstereren Kontrast zu den hitsingle-orientierten Titeln des Abends.


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