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Simple Minds
Ghost Dancing (Live at Live Aid, John F. Kennedy Stadium, 13th July 1985)

Cover: Ghost Dancing (Live at Live Aid, John F. Kennedy Stadium, 13th July 1985) von Simple Minds

Kurzübersicht zum Song

„Ghost Dancing (Live at Live Aid, John F. Kennedy Stadium, 13th July 1985)“ ist eine Liveaufnahme der schottischen Rockband Simple Minds. Die Aufnahme dokumentiert den Auftritt der Band beim Benefizkonzert Live Aid am 13. Juli 1985 im John F. Kennedy Stadium in Philadelphia. „Ghost Dancing“ stammt aus dem Studioalbum „Sparkle in the Rain“, das 1984 erschien. Simple Minds veröffentlichten „Ghost Dancing“ 1986 auch als Single. Die Live-Aid-Fassung gehört zum Repertoire der Band aus der Mitte der 1980er Jahre und steht im Kontext ihrer internationalen Konzertpräsenz in dieser Phase. Das Stück verbindet Rock mit den für Simple Minds typischen hymnischen Keyboards, rhythmischer Verdichtung und dem markanten Gesang von Jim Kerr. Die Bezeichnung der Aufnahme benennt ausdrücklich Ort, Anlass und Datum des Auftritts.

Informationen zum Song

  • Genre: Pop
  • Dauer: 05:24
  • Label: The Band Aid Trust
  • ISRC: UK6821836641
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Ghost Dancing (Live at Live Aid, John F. Kennedy Stadium, 13th July 1985)

Entstehung und Kontext

Ghost Dancing entstand in den Aufnahmesessions zum Album Once Upon a Time, das Simple Minds ab Anfang 1985 in den Townhouse Studios in London sowie in den Abbey Road Studios einspielten. Der Song zählte zu den ersten Kompositionen, die Gitarrist Charlie Burchill, Sänger Jim Kerr und Bassist John Giblin gemeinsam nach dem internationalen Durchbruch mit Don’t You (Forget About Me) ausarbeiteten. Die Studiofassung wurde von Jimmy Iovine und Bob Clearmountain produziert und erschien im Oktober 1985.

Live‑Aid‑Auftritt

Am 13. Juli 1985 traten Simple Minds im John F. Kennedy Stadium in Philadelphia beim globalen Benefizkonzert Live Aid auf. Ghost Dancing eröffnete das dreiteilige Set der Band und stellte die Live‑Premiere des Stücks dar – das zugehörige Album war zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht. Der Auftritt wurde weltweit im Fernsehen übertragen und dokumentierte die Hinwendung der Gruppe zum atmosphärischen Stadionrock.

Musikalische Merkmale der Live‑Darbietung

Die Live‑Version behielt die straffe Struktur der Studioaufnahme bei, intensivierte jedoch durch das treibende Schlagzeugspiel Mel Gaynors und die hallunterlegten Gitarrenriffs den hymnischen Charakter. Michael MacNeils Keyboardflächen und die repetitive Bassfigur erzeugten eine dichte Klangtextur, die für die folgende Once Upon a Time-Tournee stilprägend wurde.

Veröffentlichung und Nachwirkung

Die Aufnahme des Live‑Aid‑Auftritts ist im 2004 erschienenen offiziellen DVD‑Box‑Set Live Aid enthalten, das den gesamten Konzertverlauf beider Spielorte dokumentiert. Simple Minds etablierten sich durch diesen Auftritt endgültig als Arena‑Act und nutzten die mediale Reichweite, um das neue Material einem Millionenpublikum vorzustellen.


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